Dachfläche vermieten 2026 · 0 € Investment

Dachfläche vermieten für Photovoltaik – passives Einkommen ohne Investition

SunShine Group plant, finanziert und betreibt die PV-Anlage auf Ihrem Gewerbedach. Sie erhalten 150 €/kWp Einmalzahlung oder eine kostenlose Dachsanierung – ohne einen Cent eigenes Kapital.

Dachflaeche vermieten Photovoltaik Gewerbedach Luftaufnahme Solaranlage Einnahmequelle

190+
realisierte Anlagen

Bundesweit auf gepachteten Gewerbedächern

0 €
Ihr Investment

SunShine trägt alle Kosten für 20 Jahre

bis 150 T€
Einmalzahlung

Pro Dach – ausgezahlt nach Inbetriebnahme

In 2 Minuten verstanden

Sie verpachten, wir investieren – Sie kassieren

Sie besitzen ein Gewerbedach ab 1.500 m²? Vermieten Sie es an die SunShine Group. Wir installieren eine schlüsselfertige PV-Anlage, betreiben sie 20 Jahre lang und zahlen Ihnen 150 € pro kWp Einmalzahlung – oder sanieren Ihr Dach komplett kostenlos. Optional zusätzlich: Eigenstrom für 15 ct/kWh über 10 Jahre garantiert.

Besonders geeignet sind Objekte, die schon heute eine große, ungenutzte Dachfläche mitbringen: Produktionshallen, Logistikzentren und Lagerhallen, aber auch Sport- und Freizeithallen wie Tennis- oder Eishockeyhallen und Kartbahnen sowie die Gebäude landwirtschaftlicher Großbetriebe. Bewusst nicht im Fokus steht dabei landwirtschaftliche Freifläche – Ackerland soll Nahrungsmittel produzieren, während die ohnehin versiegelte Hallendachfläche die ideale, konfliktfreie Solarfläche darstellt. Wer zusätzlich selbst einen Teil des erzeugten Stroms für den eigenen Betrieb nutzen möchte, kann die Verpachtung mit einem PV-Contracting-Modell kombinieren und so zusätzlich von vergünstigtem Eigenstrom profitieren.

Grundlagen

Was bedeutet es, die Dachfläche für Photovoltaik zu vermieten?

Bei der Dachverpachtung stellen Sie als Eigentümer Ihre ungenutzte Dachfläche einem spezialisierten Photovoltaik-Betreiber zur Verfügung. Dieser plant, finanziert, baut und betreibt die Solaranlage auf eigene Kosten und eigenes Risiko. Den erzeugten Strom speist der Betreiber ins öffentliche Netz ein oder vermarktet ihn über langfristige Stromlieferverträge (Power Purchase Agreements, PPA). Sie selbst müssen weder Strom abnehmen noch sich um Technik, Wartung oder Versicherung kümmern.

Im Gegenzug erhalten Sie eine Vergütung – je nach Modell als Einmalzahlung, als laufende Pacht oder als Kombination aus beidem. Geregelt wird das über einen Dachnutzungsvertrag, der notariell beglaubigt und über eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit im Grundbuch abgesichert wird. Damit ist Ihr Anspruch auch bei einem späteren Eigentümerwechsel oder einer Insolvenz des Betreibers rechtlich geschützt. Besonders attraktiv: Häufig übernimmt der Betreiber im Zuge der Installation auch die komplette Sanierung Ihres Dachs – inklusive der fachgerechten Entsorgung alter, asbesthaltiger Eindeckungen.

Kurz gesagt: Dachfläche vermieten heißt, Ihr Dach arbeitet für Sie – der Betreiber trägt sämtliche Kosten und das komplette Betriebsrisiko, Sie erhalten die vertraglich und im Grundbuch gesicherte Vergütung.

01

Einmalzahlung statt Monatspacht

150 €/kWp – bei 500 kWp sofort 75.000 € auf Ihr Konto, 14 Tage nach Inbetriebnahme.

02

Kostenlose Dachsanierung

Bei sanierungsbedürftigem Dach: neue Dachhaut bis 95.000 € Wert – komplett auf unsere Kosten.

03

15 ct/kWh Eigenstrom

Optional: 10 Jahre Festpreis für Ihren Solarstrom – Einsparung bis 140.000 € gegenüber Marktpreis.

Neu · Sofort-Berechnung

Dach-Pachtrechner: Was bringt Ihr Dach?

Geben Sie Dachfläche, Standort und Zustand ein – der Rechner zeigt in 60 Sekunden Ihre Einmalzahlung, Stromeinsparung und 40-Jahre-Gesamtertrag.

→ Pachtertrag jetzt berechnen

Beispielergebnis 3.000 m²

56.250 € Einmalzahlung

14.000 €/Jahr Stromeinsparung

340.000 € Gesamtnutzen (40 J.)

Zwei Modelle – ein Ziel

Für jeden Dachzustand das passende Angebot

Egal ob Ihr Dach neuwertig oder sanierungsbedürftig ist – beide Modelle bedeuten: null Risiko, null Kosten, maximale Wertsteigerung.

Modell A

Dach intakt → Einmalzahlung

150 €/kWp

  • Auszahlung in einer Summe – 14 Tage nach Inbetriebnahme
  • Keine Wartung, Versicherung oder Verwaltung für Sie
  • 300 kWp = 45.000 €, 500 kWp = 75.000 €
  • Steuerlich als Pachteinnahme deklarierbar
Modell B

Dach sanierungsbedürftig → neues Dach

bis 95 T€ Wert

  • Komplette Sanierung inkl. Statik, Dämmung, Abdichtung
  • Immobilien-Wertsteigerung +10 bis 15 %
  • Ab Jahr 21: 10 % der Netto-Erträge als Ausschüttung
  • Fabrikneues Dach mit 40+ Jahren Lebensdauer

Vergütung

Einmalzahlung oder jährliche Pacht – die Vergütungsmodelle im Überblick

Wie Sie für Ihre Dachfläche vergütet werden, entscheiden Sie selbst. Am Markt haben sich drei Grundmodelle etabliert – welches am besten passt, hängt davon ab, ob Sie sofortige Liquidität oder ein langfristiges passives Einkommen bevorzugen.

1. Einmalzahlung

Sie erhalten die gesamte Vergütung in einer Summe – bei SunShine Group sind das 150 € pro kWp installierter Leistung, ausgezahlt 14 Tage nach Inbetriebnahme. Bei einem 1.000-kWp-Dach also bis zu 150.000 €. Dieses Modell eignet sich, wenn Sie kurzfristig Liquidität benötigen, etwa für Investitionen in Ihren Betrieb.

2. Laufende jährliche Pacht

Alternativ ist eine garantierte jährliche Pacht üblich – je nach Lage, Dachzustand und Netzanschluss liegen marktgängige Pachten üblicherweise bei etwa 2–4 € pro Quadratmeter und Jahr, häufig indexiert und damit inflationsgeschützt. Bei 3.000 m² entspricht das 6.000–12.000 € pro Jahr – über 20 Jahre also 120.000–240.000 €. Ideal für Eigentümer, die ein planbares, passives Einkommen aus ihrer Immobilie erzielen möchten.

3. Kombination aus Einmalzahlung und reduzierter Pacht

Eine moderate Einmalzahlung wird mit einer reduzierten laufenden Pacht (z. B. 1–2 €/m²) kombiniert. Dieses Modell bietet maximale Flexibilität und wird oft als Kompromiss zwischen sofortiger Liquidität und langfristiger Einnahmequelle gewählt. Auch die Kombination mit einer kostenlosen Dachsanierung ist möglich – dazu unten mehr.

Rechenbeispiel: 3.000 m² Hallendach

Bei einer Pacht von 3 €/m² und Jahr ergeben sich 9.000 € jährliche Einnahmen – über 20 Jahre sind das 180.000 €, ganz ohne Eigenkapital, Betriebsrisiko oder Verwaltungsaufwand. Wird das Dach im Zuge der Installation saniert, kommen je nach Dachgröße leicht weitere 80.000–150.000 € ersparte Sanierungskosten hinzu.

Immobilieneigentuemer und SunShine Vertreter Handschlag Dachverpachtung Solaranlage ohne Investition

Konkrete Zahlen

Was Ihr Dach wert ist

Dachfläche PV-Leistung Einmalzahlung (Modell A) Modell B
~1.200 m² 150 kWp 22.500 € Sanierung kostenlos
~2.400 m² 300 kWp 45.000 € Sanierung kostenlos
~4.000 m² 500 kWp 75.000 € Sanierung kostenlos
~6.000 m² 750 kWp 112.500 € Sanierung kostenlos
~8.000 m² 1.000 kWp 150.000 € Sanierung kostenlos

→ Exakte Berechnung mit Standort und PLZ im Pachtrechner

Entscheidungshilfe

Dach vermieten oder PV-Anlage selbst kaufen?

Viele Eigentümer fragen sich, ob sie ihr Dach lieber vermieten oder gleich selbst eine Photovoltaikanlage kaufen und betreiben sollen. Beide Wege haben ihre Berechtigung – die richtige Wahl hängt von Ihren Zielen, Ihrem verfügbaren Kapital und Ihrer Risikobereitschaft ab.

Kriterium Dach vermieten PV-Anlage kaufen
Eigenkapital nötig 0 € 100.000–500.000 €+
Betriebsrisiko keines (Betreiber haftet) volles Anlagenrisiko
Ertrag stabile Pacht bzw. Einmalzahlung 6–8 % Rendite p. a.
Verwaltungsaufwand minimal mittel (Betreibermodell)
Steuervorteile gering (keine AfA) hoch (IAB, Sonder-AfA)
Dachsanierung kostenlos für Eigentümer selbst zu tragen
Liquidität sofort Einmalzahlung bis 150.000 € Kapital wird gebunden

Fazit: Wenn Sie kein Kapital einsetzen möchten, kein Betriebsrisiko tragen wollen und Ihr Dach ohnehin sanieren müssten, ist die Dachverpachtung die ideale Lösung. Möchten Sie hingegen aktiv Kapital anlegen und von hohen steuerlichen Abschreibungen profitieren, ist der Direktkauf einer PV-Anlage bzw. ein Photovoltaik-Investment die renditestärkere Alternative.

In 5 Schritten zur fertigen Anlage

Der Ablauf – transparent und schnell

Von der ersten Anfrage bis zur ersten Zahlung vergehen in der Regel nur 4–6 Monate. Der gesamte Prozess ist für Sie kostenfrei und bis zur Vertragsunterschrift unverbindlich.

01

Ersteinschätzung (48 h)

Flächenangaben senden – wir prüfen Eignung & Statik-Indikation.

02

Vor-Ort-Termin

Statiker + Projektierer (2 h). Ergebnis: verbindliches Angebot.

03

Pachtvertrag

Anwaltsgeprüft, notariell beglaubigt und per Dienstbarkeit im Grundbuch gesichert – klare Regelungen zu Laufzeit & Rückbau.

04

Bau (8–12 Wochen)

Netzanschluss, Module, Montage – Sie müssen nicht vor Ort sein.

05

Inbetriebnahme & Auszahlung

14 Tage nach Anschluss steht Ihre Einmalzahlung auf dem Konto.

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Sanierungsmodell

Dachsanierung gegen Dachverpachtung – auch beim Asbestdach

Das Modell „Dachsanierung gegen Dachverpachtung“ ist für Eigentümer älterer Gebäude oft die attraktivste Variante: Statt einer Einmalzahlung erhalten Sie eine komplette Dachsanierung im Wert von bis zu 95.000 € – inklusive Statik-Ertüchtigung, Dämmung und Abdichtung, vollständig auf Kosten des Betreibers. Ihr Gebäude erhält eine fabrikneue Dachhaut mit über 40 Jahren Lebensdauer, und ab dem 21. Vertragsjahr sind Sie mit 10 % an den Netto-Erträgen der Anlage beteiligt.

Viele Eigentümer älterer Gewerbe- und Landwirtschaftsgebäude scheuen die Verpachtung, weil ihr Dach asbesthaltige Eternit- oder Wellplatten trägt. Tatsächlich ist das oft ein Vorteil: Asbestbelastete Dächer sind bei PV-Betreibern besonders gefragt, weil sie im Zuge der Installation ohnehin neu eingedeckt werden. Die fachgerechte Asbestsanierung – inklusive Demontage, Entsorgung und neuer, tragfähiger Dachhaut – übernimmt und bezahlt der Betreiber. Für Sie bedeutet das eine Ersparnis, die je nach Dachgröße schnell in den fünf- bis sechsstelligen Bereich geht. Voraussetzung ist, dass die Sanierung durch nach TRGS 519 zertifizierte Fachbetriebe erfolgt – worauf wir grundsätzlich bestehen.

Doppelter Effekt: Ein neues Dach steigert den Verkehrswert Ihrer Gewerbeimmobilie typischerweise um 10–15 % – und Sie sparen zusätzlich die komplette Sanierungsinvestition, die Sie sonst selbst hätten tragen müssen.

Eignungs-Check

Voraussetzungen: Welche Dächer eignen sich für die Verpachtung?

Nicht jede Dachfläche ist gleich wertvoll. Die Höhe der Einmalzahlung oder Pacht hängt maßgeblich davon ab, wie wirtschaftlich sich auf Ihrem Dach Strom erzeugen lässt. Diese Faktoren entscheiden:

  • Dachgröße: Wirtschaftlich interessant sind zusammenhängende Flächen ab etwa 1.000 m²; für unser Modell mit Einmalzahlung oder kostenloser Dachsanierung konzentrieren wir uns auf Dächer ab rund 1.500 m². Je größer die Fläche, desto höher die Vergütung.
  • Statik: Die Dachkonstruktion muss das Zusatzgewicht der Anlage tragen können. Das prüft ein unabhängiger Statiker – kostenlos für Sie. Ist eine Ertüchtigung nötig, wird sie im Sanierungsmodell gleich mit erledigt.
  • Dachzustand und Restnutzungsdauer: Dach und Gebäude sollten die Vertragslaufzeit von 20 Jahren tragen können. Sanierungsbedürftige Dächer sind dabei kein Ausschlusskriterium – im Gegenteil: Hier greift das Modell der kostenlosen Dachsanierung, das den Zustand gleich zu Beginn auf Neubauniveau bringt.
  • Ausrichtung und Neigung: Optimal sind flache bis leicht geneigte Dächer (0–15°) mit Süd- oder Ost-West-Ausrichtung. Reine Norddächer eignen sich nicht.
  • Verschattung: Idealerweise kein Schattenwurf durch Nachbargebäude, Kamine oder Lüftungstechnik. Moderne Wechselrichter mindern Teilverschattung jedoch deutlich.
  • Standort: Süddeutschland erzielt durch die höhere Globalstrahlung bis zu 15 % höhere Erträge als der Norden – entsprechend höher fällt die Vergütung aus. Doch auch norddeutsche Dächer rechnen sich.
  • Netzanschluss: Ein leistungsstarker Anschlusspunkt in der Nähe minimiert die Anschlusskosten und maximiert damit Ihre Vergütung.
  • Baurecht: Gewerbegebiete mit einem Bebauungsplan, der PV-Anlagen zulässt, sind ideal. Mitunter ist eine separate Genehmigung nötig – die übernehmen wir als Bauherr.

Ihre Vorteile als Verpächter

Warum SunShine Group

0 € Investment

Kein Cent Eigenkapital. Keine Nachschusspflicht. Keine versteckten Gebühren.

Dachsanierung gratis

Neues Dach mit 40+ Jahren Lebensdauer – ohne Eigenanteil.

15 ct Eigenstrom

Optional 10 Jahre Festpreis – planbar, unabhängig vom Börsenstrompreis.

20 + 40 Jahre Perspektive

20 Jahre Vertrag + 2 × 10 Jahre Option. Danach Anlagenübernahme für 1 €.

Rechtliches & Steuerliches

5 Fakten, die Sie kennen sollten

FAKT 01

Gebäudeversicherung bleibt unberührt

PV-Anlage wird vollständig durch SunShine versichert (Allgefahren, Haftpflicht, Ertragsausfall).

FAKT 02

Rückbau kostenfrei

Nach Vertragsende: kompletter Rückbau auf unsere Kosten – oder Anlagenübernahme für 1 €.

FAKT 03

Grundsteuer bleibt gleich

PV-Anlage gilt steuerlich als Betriebsvorrichtung, nicht als Gebäudebestandteil.

FAKT 04

20 Jahre Planbarkeit

Ohne Mietausfallrisiko – die SunShine Group ist bonitätsgeprüfter Vertragspartner.

FAKT 05

Keine Bauherrenhaftung

SunShine Group trägt als Bauherr alle bau- und genehmigungsrechtlichen Pflichten.

Rechtssicherheit

Vertragslaufzeit, Haftung und was am Vertragsende passiert

Laufzeit. Üblich sind 20 Jahre – das entspricht der Dauer der EEG-Vergütung. Bei SunShine Group kommen zwei Verlängerungsoptionen von je 10 Jahren hinzu. Der Dachnutzungsvertrag wird notariell beglaubigt und über eine Dienstbarkeit im Grundbuch gesichert, sodass Ihr Anspruch auch bei einem Eigentümer- oder Betreiberwechsel bestehen bleibt.

Haftung bei Dachschäden. Das volle Risiko für Installation und Betrieb trägt der Betreiber. Schäden, die durch Montage, Wartung oder Rückbau der Anlage entstehen, deckt eine Betreiber-Haftpflichtversicherung ab. Ihre bestehende Gebäudeversicherung bleibt davon unberührt – die PV-Anlage wird vollständig durch SunShine versichert (Allgefahren, Haftpflicht, Ertragsausfall).

Kündigung. Eine ordentliche Kündigung ist während der Mindestlaufzeit in der Regel ausgeschlossen – das schützt Ihre Einnahmen. Bei schweren Vertragsverletzungen wie Zahlungsverzug des Betreibers besteht jedoch ein außerordentliches Kündigungsrecht. Nach Ablauf der Grundlaufzeit gelten üblicherweise Kündigungsfristen von 6 bis 12 Monaten.

Stromabnahme. Sie müssen den erzeugten Strom nicht selbst beziehen. Er wird ins öffentliche Netz eingespeist oder vom Betreiber per PPA vermarktet. Optional können Sie vergünstigten Eigenstrom zu 15 ct/kWh mit 10 Jahren Preisgarantie beziehen – ein Muss ist das nicht.

Ende der Laufzeit. Zum Vertragsende baut der Betreiber die Anlage auf eigene Kosten zurück und versetzt das Dach in einen ordnungsgemäßen Zustand. Alternativ können Sie die Anlage bei SunShine Group für symbolische 1 € übernehmen und selbst weiterbetreiben – oder den Vertrag verlängern.

Steuern

Steuerliche Behandlung der Pachteinnahmen

Sowohl die laufende Pacht als auch eine Einmalzahlung zählen in der Regel zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung und sind entsprechend einkommensteuerpflichtig. Da Sie die Anlage nicht selbst betreiben, entstehen Ihnen keine gewerblichen Pflichten und kein Betriebsvermögen. Auch die Grundsteuer bleibt unberührt: Die PV-Anlage gilt steuerlich als Betriebsvorrichtung, nicht als Gebäudebestandteil.

Eine Einmalzahlung kann steuerlich unter Umständen auf die Vertragslaufzeit verteilt werden, um Progressionseffekte zu glätten. Da die individuelle Gestaltung von Ihrer persönlichen Steuersituation abhängt, empfehlen wir, das gewählte Modell vor Vertragsabschluss mit Ihrem Steuerberater abzustimmen.

Zum Vergleich: Wer statt zu verpachten selbst in eine PV-Anlage investiert, erzielt gewerbliche Einkünfte – kann dafür aber erhebliche Abschreibungen nutzen: den Investitionsabzugsbetrag von 50 % nach § 7g EStG (Gewinngrenze 200.000 €) sowie die Sonderabschreibung von 40 %. Die Dachverpachtung punktet dagegen mit Einfachheit: keine Buchhaltungspflichten, kein unternehmerisches Risiko, kein Kapitaleinsatz.

Zielgruppen

Für wen lohnt sich die Dachverpachtung besonders?

Grundsätzlich kommt jede ausreichend große, statisch tragfähige Dachfläche infrage. In der Praxis profitieren bestimmte Eigentümergruppen jedoch besonders stark:

  • Landwirte und Betriebe mit großen Stall-, Scheunen- oder Hallendächern verfügen oft über mehrere tausend Quadratmeter ungenutzter Fläche – ideal für wirtschaftliche Anlagen und entsprechend hohe Vergütungen.
  • Gewerbe- und Industrieunternehmen mit Produktions- oder Lagerhallen verwandeln eine reine Kostenstelle (das Dach) in eine Einnahmequelle und verbessern zugleich ihre CO₂-Bilanz.
  • Logistik- und Speditionsbetriebe mit weitläufigen Flachdächern erzielen häufig die attraktivsten Konditionen, weil sich auf zusammenhängenden Flächen besonders effizient bauen lässt.
  • Eigentümer sanierungsbedürftiger Dächer sparen die oft sechsstelligen Sanierungskosten und erhalten zusätzlich ein fabrikneues Dach mit Jahrzehnten an Lebensdauer.

Weniger geeignet sind dagegen kleine Dächer unter etwa 1.000 m², stark verschattete Flächen oder reine Norddächer. In diesen Fällen prüfen wir gern Alternativen – etwa die Verpachtung einer angrenzenden Freifläche.

Partnerwahl

Worauf Sie bei der Wahl des PV-Betreibers achten sollten

Ein Dachnutzungsvertrag bindet Sie für zwei Jahrzehnte – die Wahl des richtigen Partners ist daher entscheidend. Achten Sie auf nachweisbare Erfahrung und Referenzen: Ein seriöser Betreiber kann realisierte Anlagen benennen, die im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur öffentlich nachprüfbar sind. Wichtig sind außerdem eine transparente Konditionsgestaltung ohne versteckte Kosten, eine belastbare Haftpflichtversicherung, zertifizierte Fachbetriebe für Sanierung und Montage sowie eine klare Regelung zum Rückbau am Laufzeitende.

Die SunShine Group betreut den gesamten Prozess aus einer Hand – von der ersten Dachbegehung über die statische Prüfung bis zur laufenden Betriebsführung durch die Energy Management GmbH – und arbeitet ausschließlich mit nach TRGS 519 zertifizierten Sanierungspartnern. Einen Überblick über alle Themen rund um Gewerbe-Photovoltaik finden Sie in unserem Photovoltaik-Ratgeber.

Expertenwissen aus 23+ Jahre Erfahrung

SunShine Group – seit 2010 auf gepachteten Dächern

Über 190+ realisierte Anlagen auf gepachteten Gewerbedächern bundesweit – mit 95+ MWp Gesamtleistung. Die technische Betriebsführung (O&M) erfolgt durch die Energy Management GmbH, unsere Schwestergesellschaft für technische Betriebsführung und Wartung.

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Zuletzt aktualisiert: Juli 2026 · Markus Schebitz, Geschäftsführer SunShine Group

Häufig gestellte Fragen

FAQ zur Dachverpachtung

Welche Dachfläche muss ich mindestens haben?

Für unser Modell mit Einmalzahlung oder kostenloser Dachsanierung sollten es mindestens 1.500 m² zusammenhängende Dachfläche sein – ideal sind Flachdächer oder leicht geneigte Pultdächer ab 3.000 m². Als Faustregel gilt: Rund 8 m² Dachfläche ergeben etwa 1 kWp Anlagenleistung, ein 4.000-m²-Dach trägt also rund 500 kWp. Je größer die Fläche, desto wirtschaftlicher die Anlage – und desto höher Ihre Einmalzahlung. Grundsätzlich können am Markt bereits Flächen ab etwa 1.000 m² wirtschaftlich interessant sein; kleinere oder verwinkelte Dächer prüfen wir auf Anfrage individuell.

Kostet mich die Statikprüfung etwas?

Nein, die Statikprüfung ist für Sie komplett kostenlos. Ein unabhängiger Statiker prüft im Rahmen des Vor-Ort-Termins die Tragfähigkeit Ihrer Dachkonstruktion für das Zusatzgewicht der PV-Anlage – auf unsere Kosten. Das Ergebnis erhalten Sie innerhalb von rund zwei Wochen als nachvollziehbaren Bericht. Sollte die Statik eine Ertüchtigung erfordern oder das Dach sanierungsbedürftig sein, ist das kein Ausschlusskriterium: Im Sanierungsmodell übernehmen wir die komplette Erneuerung inklusive Statik, Dämmung und Abdichtung – ebenfalls ohne Kosten für Sie.

Was ist, wenn ich meine Immobilie verkaufen will?

Der Pachtvertrag geht bei einem Verkauf auf den Käufer über – das ist Standard in unseren Verträgen und wird über eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit im Grundbuch abgesichert. Für Sie als Verkäufer ist das kein Nachteil, im Gegenteil: Ein laufender Pachtvertrag mit planbaren Einnahmen über 20 Jahre macht Ihre Immobilie für Käufer attraktiver. Wurde das Dach im Zuge der Verpachtung saniert, kommt die Wertsteigerung von typischerweise 10–15 % hinzu – der Käufer übernimmt ein Objekt mit neuwertigem Dach und vertraglich gesicherter Zusatzeinnahme.

Wie hoch ist die Wertsteigerung durch ein neues Dach?

Eine komplette Dachsanierung steigert den Verkehrswert einer Gewerbeimmobilie typischerweise um 10–15 %. Bei einem Immobilienwert von 1,5 Mio. € entspricht das 150.000–225.000 € Wertzuwachs – ohne eigenen Kapitaleinsatz. Hinzu kommt die ersparte Sanierungsinvestition selbst: Der Wert der neuen Dachhaut liegt bei bis zu 95.000 €, bei sehr großen Dächern je nach Umfang auch darüber. Das fabrikneue Dach hat eine Lebensdauer von über 40 Jahren und reduziert Ihre Instandhaltungskosten über die gesamte Vertragslaufzeit spürbar.

Bekomme ich eine Referenzliste anderer Verpächter?

Ja, gerne. Wir stellen auf Wunsch den Kontakt zu bestehenden Verpächtern her, die Ihnen aus erster Hand von ihren Erfahrungen berichten. Mehr als 190 realisierte Anlagen auf gepachteten Gewerbedächern mit insgesamt rund 95 MWp Leistung sprechen für sich. Zusätzlich können Sie unsere Projekte unabhängig überprüfen: Jede in Betrieb genommene PV-Anlage ist im öffentlichen Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert – ein seriöser Betreiber kann seine Referenzen dort transparent nachweisen. Eine Auswahl finden Sie auf unserer Referenzseite.

Wie lange dauert es vom Erstgespräch bis zur Auszahlung?

Typischerweise vergehen vom Erstgespräch bis zur Auszahlung 4–6 Monate. Der Ablauf im Detail: Erstgespräch und Ersteinschätzung (Woche 1), Vor-Ort-Termin mit Statiker und verbindliches Angebot (Woche 2–3), Unterzeichnung des Pachtvertrags (ab Woche 4), anschließend Genehmigungsverfahren, Netzanschluss-Anmeldung und Bau (8–12 Wochen). Sie müssen während der Bauphase nicht vor Ort sein. 14 Tage nach der Inbetriebnahme der Anlage ist Ihre Einmalzahlung auf dem Konto – beim Sanierungsmodell startet die Dacherneuerung bereits parallel zur Bauvorbereitung.

Welche Arten von Hallen und Gebäuden eignen sich am besten?

Besonders geeignet sind Industriehallen, Produktionsgebäude, Logistikzentren und Lagerhallen, aber auch Sport- und Freizeithallen wie Tennis- oder Eishockeyhallen sowie Gebäude landwirtschaftlicher Großbetriebe mit großen Stall- und Scheunendächern. Entscheidend ist eine zusammenhängende, weitgehend unverschattete Dachfläche ab 1.500 m². Ideal sind Flachdächer oder leicht geneigte Dächer bis etwa 15 Grad mit Süd- oder Ost-West-Ausrichtung; reine Norddächer eignen sich dagegen nicht. Auch sanierungsbedürftige Dächer sind ausdrücklich willkommen – hier greift unser Sanierungsmodell.

Muss ich mich um Genehmigungen und Netzanschluss kümmern?

Nein. Die SunShine Group übernimmt als Bauherr sämtliche Genehmigungsverfahren, die Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber, die Registrierung der Anlage im Marktstammdatenregister sowie die gesamte technische Abstimmung rund um den Netzanschluss. Auch bau- und genehmigungsrechtliche Pflichten liegen vollständig bei uns – Sie tragen keine Bauherrenhaftung. Für Sie als Verpächter entsteht weder vor noch nach der Inbetriebnahme administrativer Aufwand: Wartung, Versicherung, Monitoring und Betriebsführung übernimmt der Betreiber über die gesamte Laufzeit.

Was unterscheidet die Dachverpachtung vom PV-Contracting?

Bei der reinen Dachverpachtung erhalten Sie eine Einmalzahlung oder eine kostenlose Dachsanierung, optional ergänzt um vergünstigten Eigenstrom zu 15 ct/kWh mit 10 Jahren Preisgarantie. Beim PV-Contracting steht dagegen der laufende, vergünstigte Strombezug für Ihren eigenen Betrieb im Vordergrund – die Anlage wird primär auf Ihren Verbrauch ausgelegt. Beide Modelle lassen sich je nach Stromverbrauch Ihrer Halle sinnvoll kombinieren: Wer viel Strom selbst nutzt, profitiert doppelt – von der Pachtvergütung und von planbaren Stromkosten unabhängig vom Börsenpreis.

Kann ich mein Dach auch teilweise verpachten?

Ja, das ist möglich, sofern die verpachtete Teilfläche die Mindestgröße von rund 1.500 m² zusammenhängender, weitgehend unverschatteter Fläche erreicht. Bei größeren Arealen mit mehreren Gebäuden ist auch eine Aufteilung in mehrere Bauabschnitte üblich – so können einzelne Hallen nacheinander belegt werden. Die übrigen Dachbereiche bleiben in Ihrer freien Verfügung, etwa für eigene Technikaufbauten, Lichtkuppeln oder eine spätere Erweiterung. Welche Flächenaufteilung wirtschaftlich sinnvoll ist, klären wir im Rahmen der kostenlosen Dachprüfung.

Was passiert, wenn mein Dach saniert werden muss, aber ich Modell A wähle?

Im Rahmen der kostenlosen Dachprüfung stellen wir gemeinsam fest, welches Modell zu Ihrem Dachzustand passt. Der Statiker und unser Projektteam begutachten Dachhaut, Abdichtung und Tragkonstruktion vor Ort und dokumentieren das Ergebnis in einem nachvollziehbaren Bericht. Bei erkennbarem Sanierungsbedarf empfehlen wir transparent Modell B – die komplette Dachsanierung im Wert von bis zu 95.000 € –, damit die Anlage über die gesamte Laufzeit sicher auf einem intakten Dach steht. Eine PV-Anlage auf einem maroden Dach zu errichten, wäre für beide Seiten ein unnötiges Risiko.

Bindet die Verpachtung meine Kreditlinien oder erscheint die Anlage in meiner Bilanz?

Nein. Die PV-Anlage bleibt im Eigentum der SunShine Group und taucht nicht in Ihrer Unternehmensbilanz auf. Ihre Kreditlinien und Ihr Eigenkapital bleiben vollständig für Ihr Kerngeschäft verfügbar – es gibt weder eine Nachschusspflicht noch versteckte Gebühren. Auch Versicherung, Wartung und Betriebsführung der Anlage liegen beim Betreiber und belasten weder Ihre Liquidität noch Ihre Buchhaltung. Die Pachteinnahmen bzw. die Einmalzahlung verbuchen Sie schlicht als Einnahme; Details zur steuerlichen Einordnung klären Sie am besten mit Ihrem Steuerberater.

Wie sicher ist SunShine Group als langfristiger Vertragspartner?

Die SunShine Group realisiert seit über zwei Jahrzehnten gewerbliche PV-Projekte und hat über 190 Anlagen bundesweit auf gepachteten Gewerbedächern mit insgesamt rund 95 MWp Gesamtleistung umgesetzt. Die technische Betriebsführung übernimmt die Schwestergesellschaft Energy Management GmbH, seit 2020 spezialisierter O&M-Dienstleister für PV-Anlagen. Zusätzlich ist Ihr Anspruch unabhängig von der Bonität des Betreibers abgesichert: Der Dachnutzungsvertrag wird über eine Dienstbarkeit im Grundbuch gesichert, sodass Ihre Rechte auch bei einem Betreiberwechsel bestehen bleiben.

Wie viel Pacht bekomme ich für meine Dachfläche?

Das hängt vom gewählten Modell ab. Bei unserer Einmalzahlung erhalten Sie 150 € pro kWp installierter Leistung – bei einem 500-kWp-Dach also 75.000 €, ausgezahlt 14 Tage nach Inbetriebnahme. Entscheiden Sie sich stattdessen für eine laufende Pacht, sind am Markt je nach Lage, Dachzustand und Netzanschluss üblicherweise etwa 2–4 € pro Quadratmeter und Jahr erzielbar, häufig indexiert und damit inflationsgeschützt. Bei 3.000 m² entspricht das 6.000–12.000 € jährlich bzw. 120.000–240.000 € über 20 Jahre. Auch Kombinationen aus moderater Einmalzahlung und reduzierter Pacht sind möglich.

Wer zahlt die Dachsanierung – auch bei einem Asbestdach?

Die Dachsanierung übernimmt und bezahlt vollständig der PV-Betreiber – auch und gerade bei asbesthaltigen Eternit- oder Wellplattendächern. Die fachgerechte Demontage und Entsorgung erfolgt ausschließlich durch nach TRGS 519 zertifizierte Fachbetriebe, anschließend erhält Ihr Gebäude eine neue, tragfähige Dachhaut. Für Sie als Eigentümer entstehen dabei keine Kosten – je nach Dachgröße sparen Sie so schnell einen fünf- bis sechsstelligen Betrag an Sanierungskosten. Asbestbelastete Dächer sind bei PV-Betreibern sogar besonders gefragt, weil sie im Zuge der Installation ohnehin neu eingedeckt werden.

Wie ist der Pachtvertrag rechtlich abgesichert?

Der Dachnutzungsvertrag wird notariell beglaubigt und über eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit im Grundbuch abgesichert. Damit bleibt Ihr Anspruch auf Pacht bzw. die vereinbarten Leistungen auch bei einem späteren Eigentümerwechsel oder im unwahrscheinlichen Fall einer Betreiber-Insolvenz rechtlich geschützt. Eine ordentliche Kündigung ist während der Mindestlaufzeit in der Regel ausgeschlossen – das schützt Ihre Einnahmen. Bei schweren Vertragsverletzungen wie Zahlungsverzug besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht; nach Ablauf der Grundlaufzeit gelten üblicherweise Kündigungsfristen von 6 bis 12 Monaten.

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Über den Autor: Markus Schebitz ist Geschäftsführer der SunShine Sales GmbH (Donaustraße 26, 90451 Nürnberg). Die SunShine Group realisiert seit über zwei Jahrzehnten gewerbliche Photovoltaik-Projekte ab 150 kWp – mit über 190 realisierten Anlagen und rund 95 MWp installierter Leistung. Mehr erfahren

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