PV-Anlage mit Speicher für Gewerbe

Eine Photovoltaik-Anlage erzeugt günstigen Strom – ein Batteriespeicher macht ihn rund um die Uhr nutzbar. Die SunShine Group plant und baut beides als ein System: gemeinsam dimensioniert, schlüsselfertig umgesetzt und aus einer Hand betreut, für Gewerbe- und Industrieprojekte ab 150 kWp.

23 Jahre Markterfahrung in der Photovoltaik
Mehr als 190 realisierte PV-Anlagen
Über 95 MWp installierte Leistung
PV und Speicher schlüsselfertig aus einer Hand

Wer heute eine gewerbliche Photovoltaik-Anlage plant, sollte den Batteriespeicher von Anfang an mitdenken. Ohne Speicher nutzen die meisten Betriebe nur einen Teil ihres Solarstroms selbst – typischerweise liegt die Eigenverbrauchsquote bei rund 30 Prozent. Der Rest fließt ins Netz, während abends, nachts und in Lastspitzen weiterhin teurer Netzstrom bezogen wird. Ein passend dimensionierter Batteriespeicher (BESS) hebt diese Quote in vielen Betrieben auf 60 bis 80 Prozent. Wichtig zur Einordnung: Das sind typische Spannen aus der Praxis, keine Garantiewerte – der tatsächliche Effekt hängt von Lastprofil, Anlagengröße und Speicherdimensionierung ab.

Auf dieser Seite erfahren Sie, warum PV-Anlage und Speicher als ein System geplant werden sollten, welche fünf Nutzen die Kombination für Unternehmen bringt, wie Ihr Projekt bei der SunShine Group abläuft – und für welche Branchen sich die Lösung besonders lohnt.

Warum PV-Anlage und Speicher zusammen geplant werden sollten

Eine PV-Anlage mit Speicher ist mehr als zwei Komponenten nebeneinander. Erst die gemeinsame Planung macht aus beiden Bausteinen ein System, das mehr leistet als die Summe seiner Teile:

Dimensionierungs-Synergie

PV-Leistung, Speicherkapazität und Speicherleistung werden gemeinsam auf Ihren realen Lastgang ausgelegt – statt zwei Anlagen isoliert zu überdimensionieren.

Ein Netzanschluss, ein Konzept

Anmeldung, Mess- und Zählerkonzept sowie Anschlussleistung werden einmal geplant. Der Speicher puffert Spitzen und kann einen begrenzten Anschluss spürbar entlasten.

Ein Gewerk, ein Ansprechpartner

Statik, Elektrik, Energiemanagement, Brandschutz und Gewährleistung kommen aus einer Hand – ohne Schnittstellenrisiken zwischen mehreren Anbietern.

Dazu kommt die Steuerung: Ein gemeinsames Energiemanagementsystem (EMS) entscheidet in Echtzeit, ob Solarstrom direkt verbraucht, gespeichert oder eingespeist wird. Wird der Speicher dagegen nachträglich „drangehängt“, sind Wechselrichterkonzept, Zählerstruktur und Netzanschluss oft nicht optimal aufeinander abgestimmt – das kostet Wirtschaftlichkeit, die sich später nur mit Aufwand zurückholen lässt.

Gewerbliche PV-Anlage mit Batteriespeicher auf einem Unternehmensdach
PV-Anlage und Batteriespeicher werden als ein System geplant – vom Lastgang bis zum Netzanschluss.

Die fünf Nutzen einer PV-Anlage mit Speicher im Detail

1. Eigenverbrauch maximieren

Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ersetzt Netzbezug inklusive Netzentgelten, Steuern und Umlagen – und ist damit deutlich mehr wert als die Einspeisevergütung. Zur Einordnung: Das durchschnittliche Börsenstrompreisniveau (Day-Ahead) lag in Q2 2026 bei 9,52 ct/kWh; Ihr Endkundenpreis liegt durch die Zusatzkosten spürbar darüber. Der Speicher verschiebt den Solarüberschuss vom Mittag in Abend-, Nacht- und Randstunden – genau dorthin, wo Ihr Betrieb sonst teuer einkauft.

2. Lastspitzen kappen (Peak Shaving)

Bei Betrieben mit registrierender Leistungsmessung richtet sich der Leistungspreis nach der höchsten Viertelstundenspitze des Jahres. Wenige Minuten Anfahrlast von Maschinen, Kälteanlagen oder Ladeinfrastruktur können die Jahresrechnung damit dauerhaft nach oben ziehen. Der Speicher deckt diese Spitzen aus der Batterie statt aus dem Netz – die bezogene Höchstleistung sinkt, und mit ihr ein oft unterschätzter Kostenblock der Stromrechnung.

3. Negativpreise abfedern – Stichwort Solarspitzengesetz

Seit dem Solarspitzengesetz (Februar 2025) erhalten neue PV-Anlagen keine Einspeisevergütung mehr für Strom, der in Stunden mit negativen Börsenpreisen eingespeist wird. Solche Stunden sind längst kein Randphänomen: Allein in Q2 2026 summierten sie sich am deutschen Spotmarkt auf 252 h. Eine PV-Anlage ohne Speicher speist in diesen Zeiten unvergütet ein oder wird abgeregelt – die Kilowattstunden verfallen wirtschaftlich. Mit Speicher laden Sie genau diese Energie ein und nutzen sie später im eigenen Betrieb. Der Speicher wird damit zur direkten Antwort auf die neue Regulatorik.

4. Notstromoption für kritische Verbraucher

Mit entsprechender Ersatzstromtechnik kann das System bei Netzausfall definierte Verbraucher weiterversorgen – etwa Kühlketten, Server, Steuerungen oder Kassensysteme. Ob unterbrechungsfreie Umschaltung oder Ersatzstrombetrieb mit kurzer Umschaltzeit sinnvoll ist, hängt von Ihren Prozessen ab; wir planen die Notstromfähigkeit als Option von Beginn an mit, statt sie später teuer nachzurüsten.

5. Tarif-Arbitrage und dynamische Strompreise

Mit wachsendem Anteil erneuerbarer Energien schwanken die Strompreise im Tagesverlauf immer stärker. Ein Speicher kann – passendes Messkonzept und passenden Liefervertrag vorausgesetzt – in günstigen Stunden laden und teure Bezugszeiten meiden. Diese Flexibilität gewinnt mit dynamischen Tarifen und Spotpreisbeschaffung weiter an Wert und macht Ihr Energiesystem unabhängiger von kurzfristigen Marktbewegungen. Vertiefende Analysen dazu finden Sie in unserem Storage Research Deutschland.

Was heißt das in Euro? Die Einsparung ergibt sich aus drei Größen: Ihrem Lastprofil (wann Sie Strom brauchen), Ihrem Strompreis inklusive Leistungspreis (was die Kilowattstunde und die Spitze kosten) und der Dimensionierung von PV und Speicher. Pauschale Preis- oder Amortisationsversprechen sind deshalb unseriös. Im kostenlosen Potenzial-Check rechnen wir Ihr reales Profil durch – mit transparenten Annahmen und einem klaren Ergebnis, auch wenn es lautet: Ein Speicher lohnt sich (noch) nicht.

Marktkontext: Speicher werden zum Standard der Gewerbe-PV

Der deutsche Markt zeigt, wohin die Reise geht: Photovoltaik wächst rasant weiter, und Batteriespeicher wachsen noch schneller mit – vom Heimspeicher bis zum Großprojekt. Für Gewerbebetriebe bedeutet das: Die Technologie ist erprobt, die Lieferketten stehen, und die Kombination aus PV und Speicher entwickelt sich vom Sonderfall zur Standardauslegung.

127,1 GW
Installierte PV-Leistung in Deutschland
31,0 GWh
Installierte Batteriespeicher-Kapazität
9,52 ct/kWh
Ø Day-Ahead-Spotpreis Q2 2026
252 h
Negativpreisstunden Q2 2026

PV-Leistung Stand Juli 2026, Speicherkapazität Stand Juli 2026 – Quelle: BNetzA/MaStR via Fraunhofer ISE bzw. Fraunhofer ISE Energy-Charts, serverseitig automatisch aktualisiert.

Die Zahlen erzählen eine klare Geschichte: Je mehr Solarstrom im Netz ist, desto häufiger fallen Mittagspreise – und desto wertvoller wird die Fähigkeit, Strom zeitlich zu verschieben. Genau dafür ist die Kombination aus PV-Anlage und Speicher gebaut.

PV-Speicher-Kombination richtig dimensionieren: Faustregeln je Lastprofil

Die häufigste Frage bei der Planung lautet: Wie viele Kilowattstunden Speicher pro Kilowatt-Peak PV-Leistung sind sinnvoll? Eine pauschale Antwort gibt es nicht – die Dimensionierung der PV-Speicher-Kombination hängt immer vom Lastprofil ab, also davon, wann Ihr Betrieb wie viel Strom verbraucht. Für die erste Orientierung haben sich in der Praxis aber Faustregeln etabliert, die wir hier transparent machen – wohlgemerkt als Startpunkt, nicht als Ersatz für die Simulation mit Ihrem realen Lastgang:

Lastprofil Faustregel Speichergröße Auslegungsfokus Typische Betriebe
Tagbetrieb (Verbrauch überwiegend 8–18 Uhr) ca. 0,5–0,8 kWh je kWp Abend- und Randstunden puffern Büro, Handel, Werkstätten
Verlängerter Betrieb / zwei Schichten ca. 0,8–1,2 kWh je kWp Eigenverbrauchsquote erhöhen, Abendlast decken Produktion, Märkte mit langen Öffnungszeiten
Dauerlast rund um die Uhr ca. 1,2–1,5 kWh je kWp Nachtstunden aus dem Speicher versorgen Kühlhäuser, Logistik, Dreischichtbetrieb
Ausgeprägte Lastspitzen (Peak Shaving) Auslegung nach kW statt nach kWp Viertelstundenspitzen kappen, Leistungspreis senken Maschinenanläufe, Kälteanlagen, Ladeinfrastruktur

Faustregeln zur ersten Einordnung, je nach Lastprofil – keine Garantiewerte. Belastbar wird die Auslegung erst durch die Simulation mit Ihrem 15-Minuten-Lastgang.

Zwei Leitplanken helfen bei der Einordnung. Erstens: Oberhalb von rund 1,5 kWh Speicherkapazität je kWp PV-Leistung gilt die Wirtschaftlichkeit im reinen Eigenverbrauchs-Szenario meist als gefährdet – der Speicher wird dann schlicht zu selten voll genutzt. Zweitens: Ein gut dimensionierter Gewerbespeicher sollte im Jahresmittel deutlich mehr als einen Vollzyklus pro Tag erreichen; wird er kaum zyklisiert, ist er überdimensioniert und bindet unnötig Kapital. Beim Peak Shaving kehrt sich die Logik um: Hier zählen zuerst die Entladeleistung in Kilowatt und die Dauer der Viertelstundenspitze – die nötige Kapazität folgt daraus.

Seit dem Solarspitzengesetz kommt ein dritter Faktor hinzu: Stunden mit negativen Börsenpreisen, in denen neue Anlagen keine Einspeisevergütung erhalten. Ein Speicher, der den Mittagsüberschuss dieser Null-Vergütungs-Stunden aufnimmt, verwandelt sonst wirtschaftlich verlorene Kilowattstunden in vermiedenen Netzbezug – ein Effekt, den wir bei der Auslegung heute standardmäßig mitrechnen. Wer seine Eigenverbrauchsquote erhöhen will, plant den Speicher deshalb nicht nur nach dem Abendverbrauch, sondern auch nach diesen Ladefenstern.

Gewerbedach mit Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher-Container (BESS) auf dem Betriebsgelände – PV-Anlage mit Speicher für Gewerbe
Typische Aufstellung im Gewerbe: PV-Module auf dem Hallendach, der Batteriespeicher als Außencontainer direkt am Gebäude – gemeinsam nach Lastprofil dimensioniert.

So läuft Ihr PV-Speicher-Projekt ab

Am Anfang steht bei uns immer die Analyse Ihrer realen Verbrauchsdaten – denn ohne Lastgang ist jede Dimensionierung Spekulation:

1
Lastganganalyse – wir werten Ihre 15-Minuten-Verbrauchsdaten aus und identifizieren Grundlast, Spitzen und Verschiebepotenziale
2
Potenzial-Check & Simulation – PV-Erzeugungsprofil, Speichersimulation und Wirtschaftlichkeitsrechnung mit transparenten Annahmen
3
Auslegung & Angebot – Dimensionierung von kWp, kW und kWh, Netzanschluss- und Sicherheitskonzept, Festpreisangebot
4
Netzanschluss & Genehmigung – Anmeldung beim Netzbetreiber, Zähler- und Messkonzept, Registrierung im Marktstammdatenregister
5
Installation & Inbetriebnahme – schlüsselfertige Umsetzung mit Tier-1-Komponenten, EMS-Einrichtung und Brandschutzkonzept
6
Monitoring & Betriebsführung – laufende Überwachung, Wartung und Optimierung der Lade-/Entladestrategie über die gesamte Laufzeit

Speicher nachrüsten: auch für bestehende PV-Anlagen möglich

Sie betreiben bereits eine Photovoltaik-Anlage? Dann lässt sich ein Batteriespeicher in vielen Fällen nachrüsten. Wir prüfen dafür Wechselrichterkonzept, Netzanschluss, Zählerstruktur und Platzverhältnisse und bewerten, ob eine AC-seitige Einbindung (eigener Speicher-Wechselrichter, flexibel nachrüstbar) oder eine DC-seitige Lösung sinnvoller ist. Besonders wirtschaftlich ist die Nachrüstung oft dann, wenn ohnehin Modernisierungen anstehen – etwa ein Wechselrichtertausch oder eine Erweiterung der Anlage. Wie Sie Bestandsanlagen technisch und wirtschaftlich auf den neuesten Stand bringen, lesen Sie auf unserer Seite zum Repowering von PV-Anlagen.

Sie benötigen aktuell nur einen Speicher – ohne neue PV-Anlage? Dann finden Sie alle Informationen zu Auswahl, Auslegung und Kauf auf unserer Seite Batteriespeicher für Gewerbe kaufen →

Für wen sich PV mit Speicher besonders lohnt

Grundsätzlich profitiert jeder Betrieb mit relevantem Stromverbrauch – besonders deutlich rechnet sich die Kombination in Branchen mit diesen Lastprofilen:

Produktion & Industrie

Maschinenanläufe und Schichtbetrieb erzeugen teure Lastspitzen und Verbrauch außerhalb der Sonnenstunden – der Speicher kappt Spitzen und versorgt Randzeiten mit Solarstrom.

Logistik & Kühlung

Kühlhäuser und Logistikzentren haben Dauerlast rund um die Uhr – nachts übernimmt der Speicher, und die Notstromoption sichert die Kühlkette ab.

Handel & Märkte

Öffnungszeiten passen gut zum PV-Profil, doch Kühlregale und Klimatisierung erzeugen Spitzen – der Speicher glättet sie und deckt die Abendstunden.

Landwirtschaft

Melken, Kühlen und Trocknen verursachen Lastspitzen am frühen Morgen und Abend – also genau dann, wenn die PV-Anlage wenig liefert und der Speicher einspringt.

Kosten und Wirtschaftlichkeit: Solaranlage mit Speicher für Unternehmen

Was kostet eine Solaranlage mit Speicher für Unternehmen? Seriös lässt sich das nur projektbezogen beantworten – zu unterschiedlich sind Dachsituation, Netzanschluss und Lastprofil. Statt Pauschalpreisen nennen wir Ihnen die Stellschrauben, die den Preis tatsächlich bestimmen:

  • PV-Leistung (kWp): Modulfläche, Montagesystem, Dachstatik und Elektroinstallation
  • Speicherkapazität (kWh) und Speicherleistung (kW): die beiden größten Kostenblöcke des Speichers – die Kapazität bestimmt, wie viel Energie verschoben werden kann, die Leistung, wie schnell
  • Netzanschluss: vorhandene Anschlussleistung, Mess- und Zählerkonzept, gegebenenfalls Trafostation
  • Systemtechnik: Wechselrichter, Energiemanagementsystem (EMS) und Monitoring
  • Sicherheit & Aufstellung: Brandschutzkonzept, Innenraum oder Außencontainer, Fundament und Zertifizierungen

Der Markttrend spielt Unternehmen dabei in die Karten: Die Preise für Batteriespeicher sind je Kilowattstunde Kapazität in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, während Negativpreisstunden und stärker schwankende Strompreise den Wert der Flexibilität erhöhen. Die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik mit Batteriespeicher im Gewerbe speist sich damit aus drei Hebeln gleichzeitig: vermiedenem Netzbezug (Eigenverbrauch), gesenktem Leistungspreis (Peak Shaving) und geretteten Kilowattstunden aus Null-Vergütungs-Stunden. Aktuelle Marktdaten und Preisentwicklungen veröffentlichen wir laufend im BESS-Marktbericht. Für Ihr konkretes Projekt erhalten Sie nach dem Potenzial-Check ein Festpreisangebot – inklusive nachvollziehbarer Wirtschaftlichkeitsrechnung mit allen Annahmen.

Warum die SunShine Group für Ihre PV-Anlage mit Speicher

Die SunShine Group ist seit 23 Jahren am Markt und hat mehr als 190 PV-Anlagen mit über 95 MWp Gesamtleistung realisiert – für Gewerbebetriebe, Industrie und über 650 Investoren. Wir planen und bauen Projekte ab 150 kWp als Generalunternehmer: von der Lastganganalyse über Auslegung, Netzanschluss- und Brandschutzkonzept bis zur schlüsselfertigen Übergabe und der laufenden Betriebsführung. PV und Speicher kommen dabei aus einem Gewerk – mit einem Vertrag, einer Gewährleistung und einem Ansprechpartner.

Auch bei der Wirtschaftlichkeit bleiben wir bei belastbaren Aussagen: Gewerbliche Photovoltaik erzielt bei sauberer Planung typischerweise 6 bis 8 Prozent Rendite vor Steuern, nach Steuern sind je nach Gestaltung bis zu 12 Prozent möglich. Wie stark ein Speicher die Wirtschaftlichkeit darüber hinaus verbessert, ist projektspezifisch – das rechnen wir für Ihren Standort konkret durch. Wer die Anlage kaufen möchte, findet alle Details unter Solaranlage kaufen; wer nicht selbst investieren will, dem steht mit dem Photovoltaik-Contracting ein Modell ohne Eigeninvestition offen.

Hoher Strombedarf (ab 1 Mio. kWh/Jahr), aber kein Budget für Capex?

Dann geht es auch ganz ohne eigene Investition: Die SunShine Group übernimmt Planung, Bau (EPC) und die komplette Finanzierung — Sie beziehen den grünen Strom direkt vom eigenen Dach. Herkunftsnachweise und CO₂-Einsparung werden Ihnen als Abnehmer zugerechnet (Scope 2, CSRD/ESG). Mehr zum PV-Contracting ohne Eigeninvestition →

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Vom schlüsselfertigen Gewerbespeicher bis zum Großspeicher-Investment: Hier finden Sie alle Seiten unseres Speicher- und BESS-Clusters.

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Häufige Fragen zur PV-Anlage mit Speicher für Gewerbe

Lohnt sich eine PV-Anlage mit Speicher für Gewerbebetriebe?
Häufig ja – besonders bei Verbrauch außerhalb der Sonnenstunden, ausgeprägten Lastspitzen und relevanten Leistungspreisen. Ob und wie stark, hängt von Lastgang, Standort und Strompreisen ab. Wir prüfen das im kostenlosen Potenzial-Check mit einer belastbaren Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Wie stark steigt die Eigenverbrauchsquote mit Speicher?
Ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote gewerblicher PV-Anlagen typischerweise bei rund 30 Prozent. Mit einem passend dimensionierten Speicher sind in der Praxis 60 bis 80 Prozent erreichbar. Das sind typische Spannen, keine Garantie – entscheidend sind Lastprofil und Dimensionierung.
Was bedeutet das Solarspitzengesetz für meine PV-Anlage?
Neue PV-Anlagen erhalten seit Februar 2025 keine Einspeisevergütung für Strom, der in Stunden mit negativen Börsenpreisen eingespeist wird. Ein Batteriespeicher nimmt diese Energie auf und macht sie später im Betrieb nutzbar – statt sie unvergütet einzuspeisen oder abzuregeln.
Kann ich einen Speicher zu einer bestehenden PV-Anlage nachrüsten?
In vielen Fällen ja. Wir prüfen Wechselrichterkonzept, Netzanschluss und Platzverhältnisse und bewerten, ob eine AC- oder DC-seitige Einbindung sinnvoll ist. Besonders günstig ist die Nachrüstung im Zuge eines Repowerings der Bestandsanlage.
Wie wird die richtige Speichergröße ermittelt?
Grundlage ist Ihr realer Lastgang in 15-Minuten-Werten, kombiniert mit dem PV-Erzeugungsprofil und dem Ziel (Eigenverbrauch, Peak Shaving oder beides). Daraus simulieren wir Kapazität und Leistung – wirtschaftlich optimal dimensioniert, nicht maximal.
Kann die Anlage bei Stromausfall weiterversorgen?
Ja, als planbare Option: Mit Ersatzstromtechnik versorgt das System definierte Verbraucher wie Kühlketten, Server oder Steuerungen weiter. Umfang und Umschaltkonzept legen wir gemeinsam anhand Ihrer kritischen Prozesse fest.
Welche Rendite ist mit einer gewerblichen PV-Anlage realistisch?
Bei sauberer Planung erzielt gewerbliche Photovoltaik typischerweise 6 bis 8 Prozent Rendite vor Steuern, nach Steuern sind bis zu 12 Prozent möglich. Wie stark der Speicher die Wirtschaftlichkeit zusätzlich verbessert, hängt vom Projekt ab und wird individuell berechnet.
Wie viele kWh Speicher pro kWp PV-Leistung braucht ein Gewerbebetrieb?
Als Faustregel je nach Lastprofil: Betriebe mit reinem Tagbetrieb liegen häufig bei etwa 0,5 bis 0,8 kWh Speicherkapazität je kWp PV-Leistung, ausgewogene Profile bei rund 0,8 bis 1,2 kWh je kWp, Betriebe mit Dauerlast rund um die Uhr bei bis zu etwa 1,5 kWh je kWp. Deutlich mehr ist im reinen Eigenverbrauchs-Szenario selten wirtschaftlich, weil der Speicher dann zu selten voll genutzt wird. Steht Peak Shaving im Vordergrund, wird nach Spitzenhöhe und -dauer in Kilowatt statt nach kWp dimensioniert. Belastbar wird die Auslegung erst durch eine Simulation mit Ihrem realen 15-Minuten-Lastgang.
Was kostet eine PV-Anlage mit Speicher für ein Unternehmen?
Pauschalpreise sind bei Gewerbeprojekten nicht seriös, weil Dachsituation, Netzanschluss, Speichergröße und Lastprofil den Preis dominieren. Die wichtigsten Kostenblöcke sind die PV-Leistung (kWp), Speicherkapazität (kWh) und Speicherleistung (kW), der Netzanschluss samt Messkonzept, das Energiemanagementsystem sowie Brandschutz und Aufstellort. Positiv wirkt der Markttrend: Die Preise je Kilowattstunde Speicherkapazität sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Nach dem kostenlosen Potenzial-Check erhalten Sie von der SunShine Group ein Festpreisangebot mit transparenter Wirtschaftlichkeitsrechnung – inklusive aller Annahmen, damit Sie das Ergebnis nachvollziehen können.
Wie gleicht ein Speicher die Null-Vergütungs-Stunden nach dem Solarspitzengesetz aus?
Seit Februar 2025 erhalten neue PV-Anlagen keine Einspeisevergütung für Strom, der in Stunden mit negativen Börsenpreisen ins Netz fließt. Genau in diesen Stunden – meist sonnige Mittagszeiten – produziert Ihre Anlage aber am meisten. Ein Batteriespeicher lädt den Überschuss in diesen Null-Vergütungs-Stunden ein, statt ihn unvergütet einzuspeisen oder abzuregeln, und gibt ihn später ab, wenn Ihr Betrieb sonst teuren Netzstrom beziehen würde. Da die Zahl der Negativpreisstunden am deutschen Spotmarkt seit Jahren steigt, wächst dieser Vorteil von Jahr zu Jahr – der Speicher macht aus wirtschaftlich verlorenen Kilowattstunden nutzbaren Eigenverbrauch.

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