ALTERSVORSORGE

PV Altersvorsorge 2026/2027: Solide Rendite für den Ruhestand mit Photovoltaik

Auf den Punkt

Eine PV-Anlage eignet sich als Baustein der Altersvorsorge: Sie liefert über 20+ Jahre planbare, inflationsgeschützte Einnahmen und schafft passives Einkommen aus einem Sachwert. Dieser Ratgeber der SunShine Sales GmbH erklärt, wie Photovoltaik als Altersvorsorge und passives Einkommen funktioniert.

Eine gewerbliche PV-Anlage als Altersvorsorge kombiniert Sachwert, garantierte EEG-Einnahmen und Steuervorteile. Eine PV-Investition ab 150 kWp eignet sich hervorragend als Altersvorsorge: Der 40-Jahre-Pachtvertrag sichert Einnahmen weit über die EEG-Laufzeit hinaus. Die Rendite liegt vor Steuer bei bis zu 8 %, nach Steuern (durch IAB, Sonder-AfA) bei bis zu 12 %. Der Sachwert der Anlage bleibt erhalten und kann jederzeit verkauft werden.

Wer heute klug investiert, sichert sich langfristige, planbare Einnahmen – unabhängig von Börsenschwankungen, Inflation und Niedrigzinsen. Photovoltaik als Kapitalanlage vereint das Beste aus Sachwert und Ertragsinvestment. Auf dieser Seite erfahren Sie detailliert, wie Sie Ihre PV-Altersvorsorge in 2026 oder 2027 optimal strukturieren, welche Steuervorteile Sie nutzen können und warum eine Dachanlage ab 150 kWp das ideale Vorsorgeinstrument ist.

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PV-Altersvorsorge – Photovoltaik-Anlage auf Gewerbedach bei Sonnenuntergang – sichere Rendite für den Ruhestand

1. Warum PV zur Altersvorsorge passt

Photovoltaik liefert genau das, was eine gute Altersvorsorge braucht: planbare Erträge über Jahrzehnte, einen realen Sachwert und erhebliche steuerliche Vorteile in der Ansparphase.

Die klassische Altersvorsorge steckt in der Krise. Riester-Verträge erwirtschaften kaum noch Rendite, Lebensversicherungen garantieren Minizinsen, und die gesetzliche Rente allein reicht für die wenigsten. Gleichzeitig suchen Anleger nach Sachwerten, die nicht von Börsenschwankungen abhängen. Genau hier kommt die gewerbliche Photovoltaikanlage ins Spiel: Sie produziert Strom, der über die EEG-Vergütung 20 Jahre lang zu einem gesetzlich fixierten Preis abgenommen wird – und darüber hinaus lassen sich über Direktvermarktung und Power Purchase Agreements (PPAs) weitere Einnahmen erzielen.

Der entscheidende Vorteil gegenüber vielen anderen Anlageformen: Die Einnahmen einer PV-Anlage sind weitgehend unabhängig von Konjunkturzyklen. Ob die Wirtschaft boomt oder in einer Rezession steckt – die Sonne scheint, und Strom wird immer gebraucht. Die EEG-Vergütung wird für 20 Jahre ab Inbetriebnahme zuzüglich des Inbetriebnahmejahres staatlich garantiert. Damit haben Sie einen Einnahmestrom, der in seiner Planbarkeit dem einer Staatsanleihe ähnelt – bei deutlich höherer Rendite.

Hinzu kommt der Sachwertcharakter: Eine PV-Anlage besteht aus physischen Komponenten – Modulen, Wechselrichtern, Unterkonstruktion –, die einen realen Wert darstellen. Anders als ein Aktiendepot oder ein Rentenvertrag kann eine PV-Anlage nicht über Nacht wertlos werden. Selbst nach 20 oder 30 Jahren produzieren moderne Module noch 80–85 % ihrer ursprünglichen Leistung. Der 40-Jahre-Pachtvertrag für die Dachfläche sichert Ihnen zudem den Standort über die gesamte wirtschaftliche Nutzungsdauer.

Ein weiterer Aspekt, der PV als Altersvorsorge besonders attraktiv macht: Sie können den Zeitpunkt der Investition und damit die Steuervorteile exakt auf Ihre persönliche Einkommenssituation abstimmen. Wer in den letzten Berufsjahren ein hohes Einkommen hat, profitiert durch IAB und Sonder-AfA überproportional – und baut sich gleichzeitig eine passive Einkommensquelle für den Ruhestand auf.

Eigenschaft PV-Anlage als Altersvorsorge Bedeutung für Anleger
Planbare Einnahmen 20 Jahre EEG-Vergütung, danach PPA/Direktvermarktung Zuverlässige monatliche Erträge im Ruhestand
Sachwert Physische Anlage mit 30+ Jahren Lebensdauer Inflationsschutz, jederzeit veräußerbar
Steuervorteile IAB (50 %), Sonder-AfA (40 %), degressive AfA (15 %) Steuererstattung finanziert Großteil des Eigenkapitals
40-Jahre-Pachtvertrag Standortsicherung über gesamte Nutzungsdauer Kein Risiko durch Kündigung des Standorts
Unabhängigkeit Kein Börsenrisiko, kein Emittentenrisiko Krisensichere Altersvorsorge

Praxis-Tipp: Die Kombination aus gesetzlich garantierten EEG-Einnahmen und einem langfristigen Pachtvertrag macht die PV-Anlage zu einem der wenigen Investments, bei denen sich der Cashflow für 20+ Jahre im Voraus realistisch kalkulieren lässt. Nutzen Sie diese Planbarkeit für Ihre Ruhestandsplanung.

2. Renditeberechnung: 400 kWp Anlage als Altersvorsorge

Eine 400 kWp Dachanlage erzeugt bei typischen Standortbedingungen rund 380.000 kWh pro Jahr und erwirtschaftet eine Rendite von bis zu 8 % vor Steuer – nach Steuer sogar bis zu 12 % dank IAB und Sonder-AfA.

Die Renditeberechnung einer PV-Anlage zur Altersvorsorge folgt klaren Parametern, die sich sauber kalkulieren lassen. Ausgangspunkt ist das Investitionsvolumen: Für eine schlüsselfertige 400 kWp Dachanlage können Sie mit Anschaffungskosten (AK) von rund 400.000 bis 440.000 Euro rechnen – je nach Dachbeschaffenheit, gewählter Modultechnologie und Region. In unserer Beispielrechnung gehen wir von 420.000 Euro netto aus.

Bei einem spezifischen Ertrag von 950 kWh/kWp – ein konservativer Wert für durchschnittliche deutsche Standorte – erzeugt die Anlage im ersten Betriebsjahr rund 380.000 kWh Strom. Mit der aktuellen EEG-Einspeisevergütung für Anlagen über 100 kWp (Teileinspeisung) sowie einem Direktvermarktungserlös von durchschnittlich 8,0–9,0 ct/kWh ergeben sich jährliche Brutto-Einnahmen zwischen 30.400 und 34.200 Euro. Abzüglich laufender Kosten für Pacht, Versicherung, Wartung, Rücklagen und Management (ca. 6.000–8.000 Euro pro Jahr) verbleibt ein Netto-Ertrag von ca. 24.000–26.000 Euro jährlich.

Bei einer KfW-270-Finanzierung zu aktuell 3,86 % Effektivzins und einer typischen 80/20-Struktur (80 % Fremdkapital, 20 % Eigenkapital) beträgt Ihr Eigenkapitaleinsatz rund 84.000 Euro. Die Kreditrate (Zins + Tilgung) für 336.000 Euro Fremdkapital liegt je nach Laufzeit bei ca. 22.000–24.000 Euro pro Jahr. In den ersten Jahren deckt der Cashflow also die Kreditrate, und nach vollständiger Tilgung fließen die gesamten Nettoerträge als passive Einnahmen in Ihren Ruhestand.

Der eigentliche Rendite-Turbo entsteht jedoch durch die steuerlichen Hebel: Durch den IAB (50 % der AK = 210.000 Euro Gewinnminderung vor Investition) und die Sonder-AfA (40 % auf die reduzierte Bemessungsgrundlage im Jahr der Anschaffung) erhalten Sie in den ersten Jahren erhebliche Steuererstattungen, die Ihren effektiven Eigenkapitaleinsatz drastisch reduzieren. So wird aus einer soliden 8 %-Rendite vor Steuer eine Nachsteuer-Rendite von bis zu 12 % – bezogen auf das tatsächlich gebundene Kapital.

Kennzahl Wert (Beispiel 400 kWp)
Anschaffungskosten (netto) 420.000 €
Eigenkapital (20 %) 84.000 €
KfW-270-Darlehen (80 %, 3,86 %) 336.000 €
Jahresertrag (950 kWh/kWp) ca. 380.000 kWh
Brutto-Jahreseinnahmen ca. 30.400–34.200 €
Laufende Kosten p.a. ca. 6.000–8.000 €
Netto-Jahresertrag (vor Steuer/Tilgung) ca. 24.000–26.000 €
Rendite vor Steuer (auf Gesamtinvest) bis zu 8 %
Rendite nach Steuer (auf Eigenkapital) bis zu 12 %

Wichtig: Die Renditeangaben beziehen sich auf realistische Durchschnittswerte. Individuelle Ergebnisse hängen von Standort, Dachneigung, Verschattung, Einspeisevergütungszeitpunkt und persönlichem Steuersatz ab. Lassen Sie sich Ihre individuelle Renditeberechnung von der SunShine Group erstellen – kostenlos und unverbindlich unter 0800 65 20 000.

3. Steuervorteile optimal nutzen: IAB, Sonder-AfA und degressive AfA

Der Investitionsabzugsbetrag (IAB), die Sonderabschreibung nach § 7g EStG und die degressive AfA (Investitionsbooster) senken die Steuerlast massiv – und machen PV zur Altersvorsorge mit eingebautem Turbo.

Der größte Rendite-Hebel einer gewerblichen PV-Anlage liegt in der Steuerstruktur. Der Gesetzgeber fördert Investitionen in erneuerbare Energien durch mehrere ineinandergreifende Instrumente, die in Kombination einen enormen Steuereffekt erzielen. Für die Altersvorsorge-Planung ist das entscheidend: Denn die Steuererstattungen fließen in den ersten Jahren und reduzieren den effektiven Kapitaleinsatz erheblich.

Investitionsabzugsbetrag (IAB) – § 7g Abs. 1 EStG: Der IAB erlaubt es Ihnen, bereits in den Jahren vor der Anschaffung 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten gewinnmindernd geltend zu machen. Bei einer 420.000-Euro-Anlage sind das 210.000 Euro, die Sie bis zu drei Jahre vor dem Kauf in Ihrer Steuererklärung ansetzen können. Bei einem persönlichen Grenzsteuersatz von 42 % (+ Soli) ergibt sich allein daraus eine Steuererstattung von rund 93.000 Euro. Dieser Betrag fließt Ihnen zu, bevor Sie die Anlage überhaupt erworben haben – ein echter Liquiditätsbooster.

Sonderabschreibung (Sonder-AfA) – § 7g Abs. 5 EStG: Im Jahr der Anschaffung können Sie zusätzlich 40 % der um den IAB geminderten Bemessungsgrundlage als Sonderabschreibung geltend machen. Die Bemessungsgrundlage berechnet sich wie folgt: 420.000 Euro AK minus 210.000 Euro IAB-Auflösung = 210.000 Euro. Davon 40 % Sonder-AfA = 84.000 Euro. Auch diese Sonder-AfA erzeugt bei 42 % Grenzsteuersatz eine Erstattung von ca. 37.300 Euro.

Degressive AfA (Investitionsbooster) – § 7 Abs. 2 EStG: Seit dem Wachstumschancengesetz können Wirtschaftsgüter, die ab 2025 angeschafft werden, mit 15 % pro Jahr degressiv vom Restbuchwert abgeschrieben werden. Bei PV-Anlagen wird die degressive AfA einmalig im Anschaffungsjahr angesetzt – und zwar auf den Restbuchwert nach IAB-Auflösung und Sonder-AfA. In unserem Beispiel: Restbuchwert nach IAB und Sonder-AfA = 210.000 € − 84.000 € = 126.000 €. Degressive AfA (15 %) = 18.900 €. In den Folgejahren wechseln Sie dann in die lineare AfA (20 Jahre Nutzungsdauer), sobald diese günstiger wird.

Steuerinstrument Berechnung (400 kWp, AK 420.000 €) Abzugsbetrag
IAB (50 % der AK) 50 % × 420.000 € 210.000 €
Sonder-AfA (40 % auf Bemessungsgrundlage nach IAB) 40 % × (420.000 € − 210.000 €) 84.000 €
Degressive AfA im Anschaffungsjahr (15 %) 15 % × (210.000 € − 84.000 €) 18.900 €
Gesamtabschreibung in den ersten Jahren IAB + Sonder-AfA + degr. AfA 312.900 €
Steuererstattung (bei 42 % + Soli) ca. 44,31 % × 312.900 € ca. 138.650 €

Steuer-Hinweis: Der IAB kann in bis zu drei Vorjahren vor der Investition gebildet werden. Das bedeutet: Sie melden die geplante Investition in Ihrer Steuererklärung an und erhalten die Erstattung, bevor Sie die Anlage kaufen. Dieses Kapital können Sie direkt als Eigenkapital für die PV-Anlage einsetzen. Besprechen Sie die optimale zeitliche Gestaltung mit Ihrem Steuerberater. Die degressive AfA (Investitionsbooster) wird einmalig im Anschaffungsjahr angewendet – ein Wechsel zur linearen AfA ist in den Folgejahren möglich und wirtschaftlich sinnvoll.

Rendite-Visualisierung PV-Altersvorsorge – Wachstumschart und Solaranlage – passive Einnahmen für den Ruhestand

4. Der 40-Jahre-Pachtvertrag als Sicherheitsnetz

Ein Pachtvertrag mit 40 Jahren Laufzeit sichert den Standort Ihrer PV-Anlage weit über die 20-jährige EEG-Vergütungsdauer hinaus – und schafft die Grundlage für Einnahmen im Ruhestand.

Die Standortsicherung ist einer der kritischsten Faktoren bei einer PV-Investition zur Altersvorsorge. Denn was nützt eine perfekt dimensionierte Anlage, wenn der Pachtvertrag für das Dach nach 20 Jahren ausläuft? Bei der SunShine Group ist ein 40-Jahre-Pachtvertrag Standard. Dieser Vertrag wird direkt zwischen dem Investor und dem Dacheigentümer geschlossen und ist im Grundbuch gesichert.

Die 40-jährige Laufzeit ist kein Zufall, sondern strategisch gewählt: Die ersten 20 Jahre sind durch die EEG-Vergütung abgesichert. Die Module haben nach der EEG-Laufzeit noch eine beachtliche Restlebensdauer von mindestens 10–15 Jahren. Im Post-EEG-Zeitraum (Jahr 21–40) erwirtschaftet die Anlage Einnahmen über Direktvermarktung, PPAs mit Industriekunden oder die sogenannte Anschlussvergütung. Diese Einnahmen liegen zwar unter der EEG-Vergütung, sind aber bei weitgehend abgeschriebenen und abbezahlten Anlagen nahezu reiner Gewinn – denn die Kreditrate ist nach 15–20 Jahren getilgt.

Für die Altersvorsorge ist dieses Modell ideal: Während der Kreditlaufzeit decken die EEG-Einnahmen Zins und Tilgung. Ab dem Zeitpunkt der Volltilgung – idealerweise zeitlich mit Ihrem Renteneintritt koordiniert – fließen die gesamten Nettoerträge als passives Einkommen. Bei einer 400 kWp Anlage können das im Post-EEG-Zeitraum immer noch 15.000–20.000 Euro pro Jahr sein, abhängig vom Strompreisniveau.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt: Der 40-Jahre-Pachtvertrag ist grundbuchlich gesichert. Sollte der Dacheigentümer die Immobilie verkaufen, geht der Pachtvertrag automatisch auf den neuen Eigentümer über (§ 566 BGB analog). Ihre Investition ist damit gegen Eigentümerwechsel geschützt. Zudem enthält der Vertrag Regelungen zu Instandhaltungspflichten, Zugangrechten und Rückbauverpflichtungen, die

5. PV vs. klassische Altersvorsorge – Riester, Immobilie, Aktien & Lebensversicherung im Vergleich

Wer für das Alter vorsorgen will, steht vor einer Vielzahl an Optionen. Doch wie schneidet eine gewerbliche Photovoltaikanlage im direkten Vergleich mit den klassischen Vorsorgeinstrumenten ab? Die folgende Tabelle zeigt die entscheidenden Unterschiede auf einen Blick.

Kriterium PV-Anlage (gewerblich) Riester-Rente ETF-Sparplan Vermietete Immobilie Lebensversicherung
Erwartete Rendite p. a. 6 – 12 % 1 – 3 % 6 – 8 % 3 – 6 % 1 – 2,5 %
Sicherheit / Planbarkeit Hoch (EEG-Vergütung, Stromabnahme) Hoch (Garantiezins) Mittel (Marktschwankungen) Mittel (Mietausfall, Leerstand) Hoch (Garantiewert)
Liquidität Mittel (Verkauf möglich, laufende Erträge) Gering (Bindung bis Rente) Hoch (täglicher Verkauf) Gering (Verkaufsdauer Monate) Gering (Verlust bei Kündigung)
Steuervorteile Sehr hoch (AfA, IAB, Sonder-AfA, Vorsteuer) Gering (Zulagen, nachgelagerte Besteuerung) Gering (Abgeltungssteuer) Mittel (AfA, Werbungskosten) Gering (Halbeinkünfteverfahren)
Inflationsschutz Stark (steigende Strompreise) Schwach Mittel (Sachwertanteil) Stark (Mietanpassung) Schwach
Eigenkapitalbedarf Mittel (ab ca. 20 – 30 % EK, Rest Finanzierung) Gering (Sparraten ab 5 €/Monat) Gering (ab 25 €/Monat) Hoch (10 – 30 % Kaufpreis) Gering (monatliche Prämien)
Laufende Einnahmen Ja – ab Tag 1 (Stromverkauf) Nein (erst ab Rentenbeginn) Nein (nur Dividenden/Kursgewinne) Ja (Mieteinnahmen) Nein (erst bei Auszahlung)

💡 Wichtiger Hinweis: Photovoltaik ist kein Ersatz für eine breit gestreute Altersvorsorge, sondern eine ideale Ergänzung. Die Kombination aus laufendem Cashflow, steuerlicher Hebelwirkung und Inflationsschutz macht PV besonders für einkommensstarke Anleger und Selbstständige zum attraktivsten Baustein im Vorsorge-Mix. Lassen Sie Ihre individuelle Situation immer von einem Steuerberater bewerten.

6. Schritt für Schritt zur PV-Altersvorsorge – Ihr Investment-Fahrplan

Von der ersten Idee bis zur laufenden Rendite: Diese sechs Schritte zeigen Ihnen den konkreten Weg zu Ihrem Photovoltaik-Investment als Altersvorsorge.

1

Finanzielle Bestandsaufnahme

Analysieren Sie Ihr verfügbares Eigenkapital, Ihre Steuerlast (Grenzsteuersatz) und Ihre bestehenden Vorsorgeansprüche. Klären Sie, wie viel Kapital Sie in ein PV-Projekt investieren können – typisch sind 50.000 – 250.000 € für gewerbliche Anlagen ab 150 kWp.

2

Steuerliche Vorab-Optimierung (IAB)

Nutzen Sie den Investitionsabzugsbetrag (IAB): Bis zu 50 % der geplanten Investitionskosten können Sie bereits vor der Anschaffung steuerlich geltend machen. Stimmen Sie Timing und Höhe mit Ihrem Steuerberater ab, um die maximale Erstattung zu erzielen.

3

Projektauswahl & Due Diligence

Wählen Sie ein geprüftes Projekt mit gesichertem Standort, Netzanschluss und Baugenehmigung. Achten Sie auf: Ertragsgutachten, Modulqualität (Tier-1), Wechselrichter-Garantie, EPC-Vertrag und einen erfahrenen Generalunternehmer. SunShine Group liefert Ihnen alle Unterlagen gebündelt.

4

Finanzierung & Gesellschaftsgründung

Strukturieren Sie die Finanzierung: 20 – 30 % Eigenkapital, 70 – 80 % KfW-Kredit oder Bankfinanzierung. Gründen Sie ggf. eine GmbH & Co. KG oder UG als Betreibergesellschaft – so trennen Sie Haftung und optimieren die Besteuerung. Die SunShine Group begleitet Sie bei der gesamten Struktur.

5

Bau, Inbetriebnahme & Netzanschluss

Nach Vertragsschluss erfolgen Bau und Inbetriebnahme – bei schlüsselfertigen Projekten der SunShine Group typisch in 8 – 14 Wochen. Mit dem Netzanschluss beginnt die Einspeisevergütung oder der PPA-Vertrag zu laufen. Ab jetzt fließt Ihr monatlicher Cashflow.

6

Laufendes Management & Ertragskontrolle

Professionelles Monitoring und technische Betriebsführung sichern Ihre Erträge langfristig. Prüfen Sie quartalsweise die Soll-/Ist-Erträge, lassen Sie Wartungen durchführen und passen Sie Ihre Entnahmestrategie an. Nach Ende der Kreditlaufzeit (10 – 15 Jahre) steigt Ihr Netto-Cashflow erheblich – perfekt für den Rentenstart.

7. Risiken & Absicherung bei der PV-Altersvorsorge

Jede Geldanlage birgt Risiken – auch Photovoltaik. Der entscheidende Vorteil: Die meisten Risiken sind bekannt, quantifizierbar und durch konkrete Maßnahmen beherrschbar. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen die wichtigsten Risikofaktoren und wie Sie sich dagegen absichern.

Risiko Eintrittswahrscheinlichkeit Gegenmaßnahme
Geringere Sonneneinstrahlung als prognostiziert Mittel Unabhängiges Ertragsgutachten (P75/P90-Werte), konservative Kalkulation mit Sicherheitsabschlag von 10 – 15 %
Technischer Defekt (Wechselrichter, Module) Mittel Tier-1-Komponenten, 25 Jahre Modulgarantie, 10 Jahre Wechselrichter-Garantie (verlängerbar), technische Betriebsführung mit Echtzeit-Monitoring
Sinkende Strompreise / Einspeisevergütung Gering 20 Jahre EEG-Festvergütung oder langfristige PPA-Verträge (10 – 15 Jahre). Energiewende treibt strukturell steigende Nachfrage.
Regulatorische Änderungen (Steuerrecht, EEG) Gering EEG-Vergütung genießt Bestandsschutz. Steuerliche Vorteile werden bei Investitionszeitpunkt fixiert. Beratung durch spezialisierten Steuerberater.
Beschädigung durch Unwetter, Hagel, Diebstahl Gering Allgefahren-Versicherung (inkl. Ertragsausfallversicherung), Videoüberwachung, Einzäunung bei Freiflächenanlagen
Bonität des Stromabnehmers (bei PPA) Gering Bonitätsprüfung vorab, Sicherheitsleistungen im PPA-Vertrag, alternativ Einspeisung ins öffentliche Netz mit EEG-Vergütung als Fallback
Degradation der Module über 30 Jahre Sicher (planbar) Lineare Degradation von ca. 0,4 – 0,5 % p. a. ist bereits in seriösen Ertragsprognosen einkalkuliert. Nach 25 Jahren liefern Module noch > 85 % Nennleistung.

⚠️ Risiko-Hinweis: Investieren Sie nie Ihr gesamtes Vermögen in eine einzige Anlageklasse. Photovoltaik eignet sich hervorragend als renditestarker Baustein innerhalb eines diversifizierten Altersvorsorge-Portfolios. Alle steuerlichen Angaben basieren auf der Rechtslage 2024/2025 und ersetzen keine individuelle Steuerberatung.

Erfahrener Unternehmer vor PV-Anlage – Photovoltaik als Altersvorsorge – sicher und renditestark investieren

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Rendite-Visualisierung PV-Altersvorsorge – Wachstumschart und Solaranlage – passive Einnahmen für den Ruhestand

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SunShine Group – Seit über 15 Jahren realisieren wir gewerbliche PV-Projekte ab 150 kWp. Mit über 172 erfolgreich installierten Anlagen und mehr als 80 MW installierter Leistung kennen wir PV als Altersvorsorge aus der täglichen Praxis.

Autor: Markus Schebitz, Geschäftsführer SunShine Group | Zuletzt aktualisiert: Mai 2026

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Häufige Fragen zur PV-Altersvorsorge

Wie viel Rendite bringt eine PV-Anlage als Altersvorsorge?
Die Rendite vor Steuer liegt bei 6-8 % p.a. Durch IAB, Sonder-AfA und degressive AfA kann die Nachsteuer-Rendite auf bis zu 12 % steigen. Die Einnahmen sind durch das EEG für 20 Jahre garantiert.
Ab welcher Anlagengröße lohnt sich PV als Altersvorsorge?
Ab ca. 150 kWp werden gewerbliche PV-Anlagen wirtschaftlich besonders attraktiv. Die spezifischen Kosten pro kWp sinken, und die steuerlichen Instrumente entfalten ihre volle Wirkung.
Was passiert nach Ende der EEG-Laufzeit?
Dank des 40-Jahre-Pachtvertrags läuft die Anlage 20 weitere Jahre gewinnbringend weiter. Sie erzielen dann Stromerlöse aus Direktvermarktung oder PPA-Verträgen – ohne EEG-Förderung, aber auch ohne weitere Schulden.
Kann ich die PV-Anlage verkaufen, wenn ich Liquidität brauche?
Ja. Der Sekundärmarkt für PV-Anlagen ist aktiv. Der Verkaufspreis hängt von der Restlaufzeit des Pachtvertrags, der technischen Dokumentation und der verbleibenden EEG-Vergütung ab. Anlagen ab 200 kWp mit 40-Jahre-Pacht sind besonders gefragt.
Ist eine PV-Anlage als Altersvorsorge sicherer als Aktien?
PV-Investments bieten eine garantierte EEG-Einspeisevergütung über 20 Jahre und einen realen Sachwert – unabhängig von Börsenschwankungen. Anders als Aktien-ETFs unterliegen sie keinen Kursschwankungen. Die 40-jährige Pachtvertrags-Laufzeit gibt zusätzliche Planungssicherheit.

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