Ist der Zinssatz, bei dem der Kapitalwert einer Investition gleich Null ist. Eine Investition ist dann vorteilhaft, wenn die interne Verzinsung (z.B. 5%) die angestrebte Mindestverzinsung (Kalkulationszinsfuß, z.B. 4%) übertrifft. Schwäche der klassischen IRR Methode: Die Wiederanlageprämisse geht davon aus, dass sämtliche Finanzergebnisse (Einzahlungsüber-/unterschüsse) zu genau diesem internen Zinsfuß wieder angelegt (bzw. kreditiert) werden. Dies ist v.a. bei Kleinanlagenprojekten und bei momentanem Niedrigmarktzins kaum realistisch und führt daher meist zu einer überhöhten Renditedarstellung.
Weiterführend zum Thema
Markus Schebitz
Markus Schebitz ist leitender Analyst von SunShine Research. Er bewertet regulatorische Entwicklungen im Bereich Photovoltaik-Direktinvestments, gewerbliche PV-Projekte und steuerliche Aspekte wie den Investitionsabzugsbetrag (IAB).
