Photovoltaik-Contracting — Solarstrom ohne Eigeninvestition
SunShine Group plant, baut und betreibt die PV-Anlage auf Ihrem Dach — Sie nutzen den Solarstrom zu einem festen Preis unterhalb des Netzstroms. Keine Investition, kein Risiko, sofortige Einsparung.
Auf den Punkt
- PV-Contracting bedeutet: SunShine Group baut und betreibt die Anlage auf Ihrem Dach, Sie zahlen 0 € Investition und beziehen den Solarstrom zum Festpreis.
- Stromkosten-Einsparung 15–25 % unter Netztarif ab dem ersten Tag, Laufzeit 15–25 Jahre mit Übernahmeoption.
- Betrieb, Wartung, Versicherung und Monitoring sind zu 100 % inklusive — kein eigener Aufwand.
- Ideal für Gewerbe, Industrie, Handel und Kommunen, die Energiekosten senken wollen, ohne Kapital zu binden.
Was ist PV-Contracting?
Beim Photovoltaik-Contracting errichtet und betreibt SunShine Group eine Solaranlage auf Ihrem Gebäude. Sie selbst investieren nichts — die Anlage bleibt im Eigentum des Contractors. Im Gegenzug beziehen Sie den erzeugten Solarstrom zu einem langfristig fixierten Preis, der deutlich unter dem Netzstromtarif liegt. So sparen Sie ab dem ersten Tag Energiekosten, ohne Kapital zu binden.
Das Prinzip stammt aus dem Energie-Contracting, das Unternehmen seit Jahrzehnten für Heizungs- und Wärmeanlagen nutzen. Übertragen auf Photovoltaik heißt das: Statt eine Anlage zu kaufen, kaufen Sie nur das Ergebnis — günstigen, grünen Strom. Der Contractor finanziert die Investition, trägt das technische Risiko und refinanziert sich über den Stromverkauf an Sie. Für Sie verwandelt sich eine große Einmalinvestition in eine planbare, von Anfang an günstigere Betriebsausgabe.
Gerade in Zeiten volatiler Energiemärkte ist diese Planbarkeit ein strategischer Vorteil. Während Netzstrompreise schwanken und langfristig tendenziell steigen, ist Ihr Contracting-Preis vertraglich fixiert oder an einen transparenten Index gekoppelt. So gewinnen Sie Kalkulationssicherheit für 15 bis 25 Jahre — ein Argument, das im Mittelstand und in der Industrie zunehmend den Ausschlag gibt.
Contracting vs. Direktkauf — was passt zu Ihnen?
| Kriterium | Contracting | Direktkauf (EPC) |
|---|---|---|
| Investition | 0 € — Contractor trägt alles | Eigenkapital + ggf. Fremdfinanzierung |
| Eigentum | Contractor (Übernahme möglich) | Sofort beim Investor |
| Wartung & Betrieb | Inklusive, kein eigener Aufwand | Optional via O&M-Vertrag |
| Rendite | Indirekt durch Stromersparnis | Direkt: konservativ 6–8 % p.a. |
| Vertragslaufzeit | 15–25 Jahre, dann Übernahme | Sofort Eigentümer, 25+ Jahre Betrieb |
| Ideal für | Unternehmen ohne Investitionsbudget | Investoren, Eigenverbraucher mit Kapital |
→ Detaillierter Vergleich: EPC-Anlagenbau — schlüsselfertig ab 200 kWp
Contracting, Pacht oder Kauf — die drei Wege im Überblick
Wer eine Dachfläche solar nutzen will, hat grundsätzlich drei Wege. Beim Direktkauf investieren Sie selbst, werden Eigentümer und vereinnahmen die volle Rendite — ideal bei vorhandenem Kapital und dem Wunsch nach maximalem Ertrag. Bei der Dachverpachtung stellen Sie Ihr Dach gegen Pacht zur Verfügung, ein Investor baut und betreibt die Anlage; Sie haben null Aufwand, aber auch keinen vergünstigten Strom. Beim Contracting schließlich beziehen Sie den vor Ort erzeugten Strom günstig, ohne zu investieren.
Die Wahl hängt von Ihren Zielen ab: Geht es um maximale Rendite, um reine Aufwandsfreiheit oder um günstige Energie für den eigenen Betrieb? Contracting ist der richtige Weg, wenn Sie Ihren Stromverbrauch verbilligen, aber kein Kapital binden und keine Betreiberpflichten übernehmen möchten. In der Erstberatung ordnen wir Ihre Situation ein und zeigen, welches Modell den größten wirtschaftlichen Nutzen bringt.
In der Praxis tauchen für diese Modelle viele Begriffe auf: Dachpacht, Pachtmodell, PV-Anlage mieten oder Solaranlage mieten. Allen gemeinsam ist, dass Sie nicht selbst investieren. Beim klassischen Pachtmodell mieten Sie die Anlage gegen eine feste Rate und nutzen den Strom; bei der Dachpacht verpachten Sie nur die Fläche und erhalten Pachteinnahmen. Das Contracting kombiniert beides zu einer reinen Stromlösung: Sie zahlen nur für den tatsächlich verbrauchten Solarstrom. Welche Variante Ihre Stromkosten am stärksten senkt, hängt von Verbrauch, Dachgröße und Bilanzzielen ab.
Eng verwandt ist das PPA (Power Purchase Agreement), ein langfristiger Stromliefervertrag. Bei einem On-Site-PPA erzeugt die Anlage den Strom direkt auf Ihrem Gelände und liefert ihn hinter dem Netzanschlusspunkt an Sie — Netzentgelte und Abgaben auf diesen Anteil entfallen weitgehend. Genau dieses Prinzip steckt im SunShine-Contracting: ein vor Ort erzeugter, günstiger Solarstrom zu einem planbaren Festpreis statt schwankendem Netzbezug.

So funktioniert Contracting mit SunShine Group
Dachprüfung & Analyse
Wir prüfen Ihre Dachfläche auf Eignung (Statik, Ausrichtung, Verschattung), analysieren Ihren Stromverbrauch und erstellen eine Ertragsprognose.
Vertrag & Planung
Sie erhalten ein transparentes Contracting-Angebot mit fixem Strompreis, Laufzeit und Übernahmeoption. Nach Vertragsschluss beginnt die Detailplanung.
Bau & Betrieb
SunShine Group baut die Anlage, meldet sie beim Netzbetreiber an und übernimmt den laufenden Betrieb inkl. Monitoring, Wartung und Versicherung.
Voraussetzungen: Ist Ihr Dach geeignet?
Nicht jede Dachfläche eignet sich gleich gut, doch die Hürden sind niedriger, als viele denken. Entscheidend sind vier Faktoren, die wir in einer kostenlosen Dachprüfung bewerten: Statik (trägt das Dach die zusätzliche Last?), Ausrichtung und Neigung (Süd, Ost-West oder Flachdach mit Aufständerung), Verschattung durch Nachbargebäude oder Bäume sowie der Dachzustand. Auch ältere Dächer sind oft nutzbar; bei Sanierungsbedarf prüfen wir kombinierte Modelle.
Ebenso wichtig ist Ihr Verbrauchsprofil. Contracting entfaltet seinen vollen Vorteil, wenn ein großer Teil des Stroms direkt vor Ort verbraucht wird — also bei Betrieben mit hohem Tagesverbrauch. Ab etwa 300 m² nutzbarer Dachfläche, was rund 50 bis 80 kWp entspricht, wird ein Contracting-Projekt in der Regel wirtschaftlich darstellbar. Für kleinere Flächen prüfen wir Alternativen wie Mieterstrom- oder Community-Modelle.
Ihr Vorteil bei hohem Strombedarf: ab 1 Mio. kWh pro Jahr
Für Unternehmen mit einem Jahresstrombedarf ab rund 1 Million kWh — Produktion, Logistik, Kühlung, Rechenzentren — spielt das Contracting-Modell seine Stärken voll aus. Zwei Punkte machen den Unterschied:
1. Keine eigene Investition — EPC und Kapital aus einer Hand
Die SunShine Group plant und baut die PV-Anlage auf Ihrem Dach oder Ihrer Fläche (EPC) und stellt das komplette Kapital. Kein Invest, keine Bilanzberührung, kein Projektrisiko auf Ihrer Seite — Sie beziehen einfach grünen Strom direkt aus der Anlage, zu planbaren Konditionen unter Netzbezugsniveau.
2. Dekarbonisierung inklusive — CO₂-Einsparung wird Ihnen zugerechnet
Die Grünstromeigenschaft der Anlage — Herkunftsnachweise und die damit verbundene CO₂-Einsparung — wird vertraglich auf Sie als Stromabnehmer übertragen. Damit senken Sie Ihre Scope-2-Emissionen nachweisbar und dokumentiert für CSRD-, ESG- und Lieferketten-Reporting.
Für wen eignet sich PV-Contracting?
- Gewerbebetriebe & Industrie — hoher Eigenverbrauch tagsüber, keine Investitionsbudgets binden
- Handelsunternehmen & Logistik — große Dachflächen ideal für PV, Kühlung und Beleuchtung als Hauptverbraucher
- Kommunen & öffentliche Einrichtungen — Klimaschutz ohne Haushaltsmittel (→ Kommunale Solarpartnerschaft)
- Wohnungsbaugesellschaften — Mieterstrom-Modelle mit Contracting kombinieren
Allen gemeinsam ist ein Motiv: Sie wollen die Vorteile der Photovoltaik nutzen, ohne sich mit Investition, Technik und Betrieb zu belasten. Contracting nimmt ihnen genau diese drei Hürden ab und macht aus einem komplexen Bauprojekt eine einfache Bezugsentscheidung — vergleichbar mit dem Wechsel des Stromanbieters, nur mit eigener Erzeugung auf dem Dach.
Was kostet PV-Contracting — und was sparen Sie?
Der größte Vorteil ist zugleich der einfachste: Die Investition kostet Sie nichts. SunShine Group trägt die Kosten für Planung, Module, Montage und Netzanschluss. Sie zahlen ausschließlich für den tatsächlich bezogenen Solarstrom — zu einem Preis, der typischerweise 15 bis 25 Prozent unter Ihrem aktuellen Netzstromtarif liegt. Bei einem mittelständischen Betrieb mit hohem Tagesverbrauch summiert sich das schnell zu fünfstelligen jährlichen Einsparungen.
Ein Rechenbeispiel: Ein Logistikunternehmen mit 400.000 kWh Jahresverbrauch und 60 Prozent Eigenverbrauchsquote bezieht rund 240.000 kWh als Solarstrom. Bei einer Ersparnis von 6 Cent pro Kilowattstunde gegenüber dem Netztarif sind das über 14.000 Euro pro Jahr — ohne einen Euro Investition und ohne Betreiberpflichten. Über die Vertragslaufzeit von 20 Jahren ergibt sich daraus eine Entlastung im hohen sechsstelligen Bereich.
Bilanzielle und steuerliche Vorteile des Contractings
Neben der reinen Stromersparnis hat Contracting bilanzielle Vorzüge. Da Sie nicht investieren, taucht die Anlage nicht in Ihrer Bilanz auf und bindet kein Eigenkapital — Ihre Liquidität und Ihre Kreditlinien bleiben für das Kerngeschäft frei. Die Stromkosten laufen als Betriebsausgabe und sind vollständig abzugsfähig. Gerade für Unternehmen mit ehrgeizigen Wachstumsplänen ist dieser Schoneffekt auf die Bilanz oft wertvoller als die Aussicht auf eine direkte Anlagenrendite.
Wer hingegen über freies Kapital verfügt und die volle Rendite selbst vereinnahmen möchte, fährt mit dem Direktkauf besser. Den vollständigen Vergleich finden Sie auf unserer Seite zum schlüsselfertigen EPC-Anlagenbau. In der kostenlosen Erstberatung rechnen wir beide Varianten für Ihren konkreten Fall durch.

Nachhaltigkeit und ESG: messbarer Beitrag
Solarstrom vom eigenen Dach senkt nicht nur Kosten, sondern auch den CO₂-Fußabdruck — ein zunehmend harter Faktor. Lieferketten-Anforderungen, ESG-Berichtspflichten und die Erwartungen von Kunden und Banken machen dokumentierten Klimaschutz zur Geschäftsgrundlage. Im Rahmen des Contractings erhalten Sie jährliche Reports mit erzeugter Strommenge und eingesparten CO₂-Emissionen, die sich direkt in Nachhaltigkeitsbilanzen und Förderanträge übernehmen lassen.
Wichtig für Ihr Reporting: Die Herkunftsnachweise des erzeugten Solarstroms und die zugehörige CO₂-Einsparung können vertraglich auf Sie als Abnehmer übertragen werden. Der Strom zählt damit bilanziell als Grünstrom in Ihren Scope-2-Emissionen — ein belastbarer, auditierbarer Baustein für CSRD-Berichte, Kundenaudits und Bankengespräche.
Damit wird die Dachfläche, die bislang ungenutzt war, zu einem sichtbaren Baustein Ihrer Klimastrategie — finanziert vom Contractor, betrieben von Profis und bilanziert ohne Aufwand. Mehr zu Betrieb und Wartung übernimmt die Energy Management GmbH.
Häufige Fragen zum PV-Contracting
Ab welcher Dachgröße ist Contracting möglich?
Was passiert nach Vertragsende?
Wer haftet bei Schäden an der Anlage oder am Dach?
Ist der Contracting-Strompreis wirklich günstiger?
Beeinflusst Contracting meine Bilanz oder Kreditlinien?
Was passiert bei steigenden oder fallenden Strompreisen?
Kann ich Contracting mit Batteriespeicher oder Wärmepumpe kombinieren?
Muss ich als Stromabnehmer wirklich nichts investieren?
Wer erhält die CO₂-Einsparung und die Herkunftsnachweise?
Solarstrom nutzen, nicht kaufen
Prüfen Sie jetzt, ob Ihre Immobilie für PV-Contracting geeignet ist — kostenlos und unverbindlich.
Weiterführende Informationen
- EPC-Anlagenbau — schlüsselfertig ab 200 kWp
- Kommunale Solarpartnerschaft — Klimaschutz ohne Budget
- Photovoltaik als Investment — Ratgeber
- Dach verpachten — Ratgeber für Eigentümer
Quellen & Stand
Einspar- und Preisangaben beruhen auf Branchendaten (BSW-Solar, Fraunhofer ISE) und eigenen Projektkalkulationen, Stand 2026. Konkrete Werte hängen von Verbrauchsprofil, Dachfläche und Vertragsgestaltung ab und werden individuell ermittelt. Angaben ohne Gewähr. Kontakt: 0911 – 477 335-0, info@sunshinesales.de.
Weiterführend: Photovoltaik-Contracting mit Batteriespeicher
