Grundstück verpachten für Photovoltaik: Ihre Fläche, unsere Anlage, Ihr passives Einkommen

Sie besitzen eine gewerbliche Dachfläche ab 1.500 m² oder ein geeignetes Grundstück? Verpachten Sie Ihre Fläche an die SunShine Group und profitieren Sie von einer Einmalzahlung von bis zu 150 € pro kWp, optionaler kostenloser Dachsanierung und attraktiven Strombezugskonditionen von 15 Cent/kWh. Das alles ohne eigenes Investment, ohne Risiko und ohne Verwaltungsaufwand — wir kümmern uns um Planung, Bau, Betrieb und Versicherung der Anlage.


Gewerbedach für Photovoltaik – Grundstück und Dachfläche verpachten SunShine Group

Gewerbliche Dachfläche mit Photovoltaikanlage — SunShine

Weitere Informationen

Group realisiert PV-Anlagen ab 150 kWp auf gepachteten Dächern bundesweit.

23+
Jahre Erfahrung im PV-Bereich
190+
Realisierte PV-Projekte
0 €
Eigenes Investment für Verpächter

So funktioniert die Dachverpachtung für Photovoltaik

Die Verpachtung Ihrer Dach- oder Grundstücksfläche für eine Photovoltaikanlage folgt einem klar strukturierten, für Sie als Eigentümer vollständig risikofreien Prozess. Sie stellen die Fläche zur Verfügung, wir übernehmen alles Weitere — von der Planung über die Finanzierung bis zum laufenden Betrieb über 20 Jahre und darüber hinaus.

Der Ablauf in 5 Schritten

  1. Erstgespräch und Flächenanalyse: Wir prüfen Ihre Dachfläche oder Ihr Grundstück auf Eignung. Entscheidend sind Größe (mindestens 1.500 m² für eine wirtschaftliche Anlage), Statik, Ausrichtung und Netzanschlussverfügbarkeit. Die Analyse ist für Sie kostenlos und unverbindlich.
  2. Statikprüfung und Wirtschaftlichkeitsberechnung: Ein unabhängiger Statiker prüft die Tragfähigkeit Ihres Daches. Parallel erstellen wir eine detaillierte Ertragsprognose und Wirtschaftlichkeitsberechnung — spezifisch für Ihre Fläche und die aktuellen EEG-Vergütungssätze.
  3. Pachtvertrag — transparent und planbar: Sie erhalten einen klaren Pachtvertrag mit genau definierten Konditionen: Einmalzahlung, Vertragslaufzeit, Verlängerungsoptionen und Regelungen zur Dachsanierung. Keine versteckten Kosten, keine Nachschusspflicht.
  4. Bauphase — wir regeln alles: Wir übernehmen Genehmigungsverfahren, Netzanschlussbeantragung, Modulbeschaffung und die komplette Installation. Sie müssen sich um nichts kümmern. Bauzeit: typischerweise 8 bis 12 Wochen für eine 750-kWp-Anlage.
  5. Betrieb — passives Einkommen für Sie: Nach Inbetriebnahme erhalten Sie Ihre Einmalzahlung. Die Anlage läuft vollautomatisch, wir überwachen den Betrieb 24/7, kümmern uns um Wartung, Versicherung und Abrechnung. Sie lehnen sich zurück.

Die Pachtmodelle der SunShine Group im Detail

Wir bieten zwei Pachtmodelle — abhängig vom Zustand Ihres Daches. Beide Modelle sind darauf ausgelegt, Ihnen als Verpächter maximale Vorteile bei null Risiko zu bieten.

Modell A: Dach in gutem Zustand mit positiver Statik

Ihr Vorteil auf einen Blick:

  • Einmalzahlung: 150 € pro kWp installierter Leistung — als Einmalbetrag für die ersten 20 Jahre
  • Keine laufende Pacht während der ersten 20 Jahre — Sie erhalten die gesamte Vergütung sofort
  • Kein Sanierungsaufwand: Ihr Dach ist bereits in gutem Zustand, Sie sparen Zeit und Aufwand
  • Beispiel: Bei einer 300-kWp-Anlage erhalten Sie einmalig 45.000 € (300 × 150 €) — steuerfrei als Pachteinnahme

Modell B: Dach mit Sanierungsbedarf — unsere Kosten, Ihr Gewinn

Wenn Ihr Dach saniert werden muss, greift Modell B:

  • Kostenlose Dachsanierung: Die SunShine Group organisiert und bezahlt die komplette Dachsanierung — Sie tragen keine Kosten
  • Wertsteigerung Ihrer Immobilie: Ein neues Dach erhöht den Immobilienwert signifikant — bei Gewerbeimmobilien um bis zu 15 %
  • Ab dem 21. Jahr: Sie erhalten 10 % der Netto-Erträge aus der PV-Anlage als laufende Einnahme
  • Vertragslaufzeit: Bis zum 40. Jahr — danach können Sie die PV-Anlage für 1 € übernehmen und weiterbetreiben
  • Verlängerungsoption: 2 × 10 Jahre — insgesamt bis zu 60 Jahre planbare Perspektive

Wichtig: Das Pachtmodell richtet sich ausschließlich nach dem baulichen Zustand Ihres Daches. Es gibt keine Mischmodelle oder versteckte Bedingungen. Nach der Statikprüfung wissen Sie genau, welches Modell für Sie gilt.

Pachteinnahmen nach Anlagengröße — Ihre Ertragstabelle

Anlagengröße Einmalzahlung (Modell A) Dachsanierung (Modell B) Strombezug optional
150 kWp 22.500 € Kostenlos 15 Ct/kWh
300 kWp 45.000 € Kostenlos 15 Ct/kWh
500 kWp 75.000 € Kostenlos 15 Ct/kWh
750 kWp 112.500 € Kostenlos 15 Ct/kWh
1.000 kWp 150.000 € Kostenlos 15 Ct/kWh

Berechnungsbasis: 150 € pro kWp. Die tatsächliche Einmalzahlung kann je nach konkreten Flächen- und Projektbedingungen leicht variieren. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

Strombezug für Verpächter: Günstiger Gewerbestrom ab 15 Cent/kWh

Als Verpächter haben Sie die Möglichkeit, den auf Ihrem Dach produzierten Solarstrom direkt zu beziehen — zu einem Festpreis, der weit unter den aktuellen Marktpreisen liegt.

Ihre Vorteile beim Strombezug

  • 15 Cent/kWh Festpreis: Garantiert für 10 Jahre — unabhängig von Börsenstrompreisen oder politischen Entwicklungen
  • Voraussetzung: Garantierte Abnahme von mehr als 100.000 kWh pro Jahr — typisch für Gewerbebetriebe, Kühlhäuser, Produktionsstätten
  • Planbare Energiekosten: Keine Überraschungen bei der nächsten Stromrechnung, kalkulierbare Betriebskosten für ein ganzes Jahrzehnt
  • CO₂-Bilanz: Direkte Nutzung von Grünstrom vom eigenen Dach — nachweisbarer Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie Ihres Unternehmens
  • Unabhängigkeit: Weniger abhängig von Netzstrom und Preisschwankungen am Energiemarkt

Hinweis: Der Strombezug ist ein optionales Zusatzangebot — kein verpflichtender Bestandteil des Pachtvertrags. Sie können sich jederzeit dafür oder dagegen entscheiden, unabhängig vom Pachtmodell.

Warum Verpächter sich für die SunShine Group entscheiden

✅ Null Risiko, voller Service

Sie tragen kein Investitionsrisiko, keine Betriebskosten, keine Versicherungskosten. Wir übernehmen Planung, Bau, Betrieb und Versicherung — Sie erhalten Ihre Einmalzahlung und können optional günstigen Strom beziehen. Volle Transparenz durch Monitoring-Zugang.

✅ 23+ Jahre Erfahrung

Die SunShine Group realisiert seit über 23 Jahren gewerbliche PV-Projekte bundesweit. Mit mehr als 190 erfolgreich installierten Anlagen und einem Netzwerk aus erfahrenen Statikern, Elektroplanern und Installationspartnern sind wir ein verlässlicher Partner.

✅ Mehr als nur Pacht — eine Partnerschaft

Bei der SunShine Group sind Sie nicht nur Vermieter einer Dachfläche, sondern Partner in einem langfristig angelegten Energieprojekt. Wir kommunizieren transparent, zahlen pünktlich und stehen Ihnen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

✅ Wertsteigerung Ihrer Immobilie

Eine kostenlose Dachsanierung erhöht den Wert Ihrer Gewerbeimmobilie signifikant. Ein neues Gewerbedach hat eine Lebensdauer von 40+ Jahren — Sie profitieren noch Jahrzehnte nach Vertragsende davon. Nach dem 40. Jahr gehört die PV-Anlage Ihnen.

Voraussetzungen für die Verpachtung Ihrer Dachfläche

Nicht jede Dachfläche eignet sich gleichermaßen für eine Photovoltaikanlage. Wir haben klare Kriterien, die eine wirtschaftliche und technisch einwandfreie Umsetzung gewährleisten:

  • Dachfläche: Mindestens 1.500 m² zusammenhängende Fläche — je größer, desto wirtschaftlicher
  • Dachtyp: Flachdach oder leicht geneigtes Pultdach (bis 15° Neigung ideal, bis 45° möglich)
  • Statik: Ihre Dachkonstruktion muss die zusätzliche Last der Module tragen können — wir prüfen das kostenlos
  • Netzanschluss: Ein Mittelspannungsanschluss oder die Möglichkeit zur Aufrüstung sollte vorhanden oder realisierbar sein
  • Standort: Bundesweit — wir realisieren Projekte in ganz Deutschland
  • Keine Verschattung: Schlote, Nachbargebäude oder Bäume sollten die Fläche nicht wesentlich verschatten
  • Eigentumsverhältnisse: Sie sind Eigentümer der Fläche oder verfügungsberechtigt


Statikpruefung eines Gewerbedachs vor Photovoltaik Installation bei Grundstueck und Dachflaeche verpachten SunShine Group

Statikprüfung durch einen unabhängigen Gutachter — Voraussetzung für jede PV-Nachrüstung auf einem Gewerbedach


Große PV-Dachanlage auf Gewerbeimmobilie – Solaranlage verpachten und Pachteinnahmen sichern

Industriedach mit 500 kWp Photovoltaikanlage — Planung, Bau und Betrieb durch SunShine Group.

Das passiert nach Vertragsende: Ihre Perspektive über 40+ Jahre

Ein oft übersehener Vorteil der Dachverpachtung mit der SunShine Group: Sie haben eine langfristige Perspektive, die weit über die ersten 20 Jahre hinausgeht. Ihre Immobilie profitiert über Jahrzehnte — selbst dann noch, wenn die ursprüngliche Pacht bereits abgelaufen ist.

Dachverpachtung vs. eigene Solaranlage — was lohnt sich für Sie?

Viele Immobilieneigentümer stehen vor der Frage: Soll ich die Dachfläche verpachten oder selbst in eine Photovoltaikanlage investieren? Beide Wege haben ihre Berechtigung — die richtige Entscheidung hängt von Ihren Zielen, Ihrer steuerlichen Situation und Ihrer Risikobereitschaft ab.

Vergleich: Verpachtung vs. Eigeninvestment

Kriterium Dachverpachtung Eigeninvestment
Investitionssumme 0 € — Sie zahlen nichts 80.000–500.000 € Eigenkapital nötig
Rendite Einmalzahlung: 150 €/kWp oder Dachsanierung 6–8 % vor Steuer, bis 12 % nach Steuer
Risiko Kein Risiko — Zahlung garantiert Betriebs-, Wetter- und Preisrisiko
Verwaltungsaufwand Null — wir managen alles Laufende Verwaltung: Monitoring, Abrechnung
Steuerliche Vorteile Pachteinnahmen steuerpflichtig IAB, Sonder-AfA, degressive AfA
Vertragslaufzeit 20–40 Jahre, Übernahme für 1 € Unbegrenzt — Anlage gehört Ihnen

Für wen eignet sich die Verpachtung? Wenn Sie keine größere Investition tätigen möchten, Ihr Kapital anderweitig gebunden ist oder Sie einfach einen sorgenfreien, passiven Einnahmestrom suchen — dann ist die Dachverpachtung ideal. Für Unternehmen, die aktiv Steuervorteile wie IAB und Sonder-AfA nutzen und eine höhere Rendite anstreben, kann das Eigeninvestment die bessere Wahl sein.

Unser Tipp: Lassen Sie sich beide Optionen durchrechnen. Die SunShine Group erstellt Ihnen gerne eine vergleichende Wirtschaftlichkeitsberechnung — kostenlos und unverbindlich. So sehen Sie auf einen Blick, welcher Weg für Ihre spezifische Situation die bessere Rendite bringt.

Rechtliche Grundlagen: Das müssen Sie als Verpächter wissen

Die Verpachtung einer Dachfläche für Photovoltaik ist rechtlich klar geregelt und für Sie als Eigentümer mit überschaubaren Verpflichtungen verbunden. Hier die wichtigsten rechtlichen Aspekte im Überblick.

Die fünf wichtigsten Rechtspunkte

  1. Pachtvertrag: Der Pachtvertrag regelt die Nutzungsüberlassung Ihrer Dachfläche. Anders als ein Mietvertrag umfasst die Pacht auch die Nutzung der Erträge — hier die Einspeisevergütung aus dem EEG. Der Vertrag ist nicht notariell beurkundungspflichtig.
  2. Grundbucheintragung: In der Regel ist keine Grundbucheintragung erforderlich. Der Pachtvertrag läuft als schuldrechtliche Vereinbarung. Nur wenn eine Dienstbarkeit wie ein Leitungsrecht vereinbart wird, erfolgt eine Eintragung — die Kosten trägt die SunShine Group.
  3. Baurechtliche Genehmigung: Für Aufdach-PV-Anlagen auf bestehenden Gebäuden ist in den meisten Bundesländern keine separate Baugenehmigung erforderlich. Ausnahmen können bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in bestimmten Bebauungsplangebieten greifen. Wir prüfen das für Sie.
  4. Rückbauverpflichtung: Der Pachtvertrag enthält eine klare Rückbauverpflichtung zulasten des Anlagenbetreibers. Nach Vertragsende wird die Anlage auf Kosten der SunShine Group zurückgebaut oder — wenn Sie möchten — für 1 € an Sie übergeben.
  5. Versicherung: Die Photovoltaikanlage wird durch die SunShine Group vollumfänglich versichert: Betreiberhaftpflicht, Allgefahrenversicherung (Sturm, Hagel, Brand, Diebstahl) und Ertragsausfallversicherung. Ihre Gebäudeversicherung bleibt davon unberührt.

Rechtlicher Hinweis: Diese Darstellung dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Jeder Pachtvertrag wird von unseren Fachanwälten auf Ihre spezifische Situation zugeschnitten. Wir empfehlen, den Vertrag vor Unterzeichnung durch einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens prüfen zu lassen.

Häufige Bedenken — und warum sie unbegründet sind

In über 23 Jahren Projektpraxis sind uns viele Fragen und Bedenken von Verpächtern begegnet. Hier die drei häufigsten — und unsere Antworten darauf.

„Was ist, wenn die SunShine Group insolvent geht?”

Die PV-Anlage ist ein werthaltiger Sachwert, der im Insolvenzfall nicht einfach verschwindet. Unsere Projektgesellschaften sind eigenständige Rechtsträger mit klar getrennten Vermögensmassen. Zudem profitieren Sie von der EEG-Vergütung als insolvenzfestem Zahlungsstrom — der Netzbetreiber zahlt unabhängig von der finanziellen Situation des Anlagenbetreibers. Für zusätzliche Sicherheit kann eine Bankbürgschaft für die Rückbaukosten vereinbart werden.

„Mein Dach ist doch viel zu alt für Photovoltaik!”

Genau dafür haben wir Modell B: Wenn Ihr Dach sanierungsbedürftig ist, übernehmen wir die komplette Sanierung auf unsere Kosten. Sie erhalten ein neues, modernes Gewerbedach — kostenfrei. Das ist für viele unserer Verpächter der entscheidende Anreiz: eine Wertsteigerung ihrer Immobilie im sechsstelligen Bereich, die sie sonst selbst finanzieren müssten. Ein neues Dach hält 40+ Jahre — Sie profitieren jahrzehntelang.

„Die Module verschandeln mein Gebäude!”

Moderne PV-Module sind auf Flachdächern vom Boden aus kaum sichtbar — sie werden in einem Winkel von 10–15 Grad aufgeständert und liegen unterhalb der Attika. Unsere Planung berücksichtigt ästhetische Aspekte: einheitliche Modulreihen, kein Kabelgewirr, aufgeräumte Unterkonstruktion. Auf Wunsch realisieren wir auch vollflächige Indach-Lösungen, die optisch in die Dachhaut integriert sind. Ihre Immobilie wird nicht verschandelt — sie wird energetisch aufgewertet.

„Der Vertrag bindet mich zu lange!”

20 Jahre ist die übliche EEG-Förderdauer — dafür ist der Vertrag ausgelegt. Aber: Sie binden sich nicht an einen starren Vertrag, sondern an eine planbare Partnerschaft mit kalkulierbaren Einnahmen. Zudem arbeiten wir mit Verlängerungsoptionen, nicht Verlängerungspflicht: Sie entscheiden nach 20 Jahren, ob Sie weitermachen möchten. Und wenn sich Ihre Pläne ändern? Eine vorzeitige Vertragsauflösung ist in beiderseitigem Einvernehmen möglich — wir haben in 23 Jahren Praxis stets faire Lösungen gefunden.

Steuerliche Behandlung Ihrer Pachteinnahmen

Als Verpächter einer gewerblichen Dachfläche erzielen Sie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Die steuerliche Behandlung ist transparent und planbar — wir erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Die wichtigsten Steuer-Fakten für Verpächter

  • Einkunftsart: Ihre Pachteinnahmen zählen zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG). Sie unterliegen Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz. Bei Kapitalgesellschaften gilt der Körperschaftsteuersatz von 15 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.
  • Einmalzahlung als Vorauszahlung: Die Einmalzahlung von 150 €/kWp nach Modell A ist steuerlich als Vorauszahlung für 20 Jahre Nutzungsüberlassung zu behandeln. Sie können diese Zahlung gleichmäßig auf die Vertragslaufzeit verteilen (§ 11 EStG) — das reduziert die Steuerlast im Zuflussjahr erheblich.
  • Umsatzsteuer: Die Verpachtung von Dachflächen für PV-Anlagen ist grundsätzlich umsatzsteuerfrei (§ 4 Nr. 12 UStG). Sie können jedoch zur Umsatzsteuerpflicht optieren, wenn der Pächter die Fläche für umsatzsteuerpflichtige Umsätze nutzt — was bei EEG-Stromeinspeisung der Fall ist. Die Option kann vorteilhaft sein, wenn Sie selbst Vorsteuer aus Sanierungs- oder Herstellungskosten geltend machen möchten.
  • Grundsteuer: Die Verpachtung hat keine Auswirkung auf Ihre Grundsteuer. Es fällt keine erhöhte Grundsteuer an, da die PV-Anlage als Betriebsvorrichtung und nicht als Gebäudebestandteil gilt.
  • Abschreibungen: Wenn Sie in Modell B eine kostenlose Dachsanierung erhalten, ist der Wert der Sanierung bei Ihnen nicht als Einnahme zu versteuern — Sie erhalten eine Sachleistung, die den Wert Ihrer Immobilie erhöht, ohne dass ein unmittelbarer Geldzufluss entsteht. Die AfA übernimmt der Anlagenbetreiber.

Steuerlicher Hinweis: Diese Informationen dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine individuelle Steuerberatung. Die steuerliche Behandlung kann je nach Rechtsform, persönlicher Situation und Bundesland variieren. Wir empfehlen die Rücksprache mit Ihrem Steuerberater — gerne stellen wir diesem alle erforderlichen Vertragsunterlagen zur Verfügung.

Praxisbeispiele: So profitieren unsere Verpächter

Die folgenden Beispiele zeigen, wie Verpächter in unterschiedlichen Situationen von der Zusammenarbeit mit der SunShine Group profitieren. Alle Beispiele basieren auf realen Projekten aus den Jahren 2020 bis 2025.

Beispiel 1: Spedition in Bayern — 450 kWp auf intaktem Logistikdach

Ein Logistikunternehmen mit einer 3.800 m² großen Flachdachhalle im Raum Nürnberg verpachtete sein Dach im Jahr 2022 an die SunShine Group. Die Statik war einwandfrei, das Dach erst 8 Jahre alt. Die SunShine Group installierte eine 450 kWp-Anlage und zahlte dem Verpächter eine Einmalzahlung von 67.500 € (450 × 150 €). Zusätzlich bezieht die Spedition seit Inbetriebnahme ihren Gewerbestrom für 15 Cent/kWh — bei einem Jahresverbrauch von 180.000 kWh spart das Unternehmen jährlich rund 18.000 € gegenüber dem vorherigen Stromtarif von 25 Cent/kWh.

Beispiel 2: Produktionshalle in Niedersachsen — 300 kWp mit Dachsanierung

Eine Produktionshalle aus dem Jahr 1985 mit durchgerosteten Trapezblechen und undichten Nähten stand vor einer teuren Dachsanierung. Kostenvoranschlag eines regionalen Dachdeckers: 95.000 € netto. Die SunShine Group prüfte die Statik (positiv nach Verstärkung von 3 Binderauflagern) und übernahm die komplette Sanierung inklusive neuer Dämmung — Kosten für den Eigentümer: 0 €. Die 300-kWp-Anlage läuft seit 2023, ab dem Jahr 2044 (Jahr 21) erhält der Verpächter 10 % der Nettoerträge als laufende Einnahme. Zusätzlicher Vorteil: Die Immobilie wurde durch das neue Dach um geschätzt 12 % im Wert gesteigert.

Beispiel 3: Landwirtschaftlicher Betrieb in Brandenburg — 750 kWp auf Scheunendach

Ein Agrarbetrieb mit mehreren großen Scheunengebäuden und einem Jahresstromverbrauch von 240.000 kWh (Kühlhäuser, Trocknungsanlagen) verpachtete 2024 insgesamt 6.000 m² Dachfläche. Die Statik war hervorragend (Massivbau aus den 90ern). Die SunShine Group realisierte eine 750-kWp-Anlage — Einmalzahlung: 112.500 €. Der Betrieb bezieht seitdem 100 % seines Strombedarfs für 15 Cent/kWh direkt vom eigenen Dach. Die jährliche Stromkostenersparnis beträgt rund 24.000 €. Gesamtnutzen über 20 Jahre: Einmalzahlung 112.500 € + 480.000 € Stromkostenersparnis = fast 600.000 € wirtschaftlicher Vorteil — ohne einen Cent Eigeninvestment.

Ihr Zeitstrahl — was wann passiert

  • Jahr 1–20: Sie erhalten Ihre Einmalzahlung (Modell A) oder die kostenlose Dachsanierung (Modell B). Keine weiteren Kosten oder Pflichten für Sie.
  • Jahr 21–40: Im Modell B erhalten Sie 10 % der Netto-Erträge aus der PV-Anlage. Im Modell A greift automatisch die Verlängerungsoption zu dann marktüblichen Konditionen.
  • Nach Jahr 40: Sie können die Photovoltaikanlage für 1 € übernehmen und weiterbetreiben. Die Restlebensdauer moderner Module beträgt zu diesem Zeitpunkt noch 10–15 Jahre.
  • Gesamtperspektive: Mit 2 × 10 Jahren Verlängerungsoption ergibt sich eine planbare Partnerschaft von bis zu 60 Jahren.

Expertenwissen aus der Praxis

Markus Schebitz, Geschäftsführer: “Die Verpachtung von Dach- und Grundstücksflächen für PV ist eines der am meisten unterschätzten Geschäftsmodelle. Ein 750 qm Gewerbedach bringt dem Eigentümer über 20 Jahre sechsstellige Pachteinnahmen – bei null Betriebskosten.”

SunShine Group — Seit über 23 Jahren realisieren wir gewerbliche PV-Projekte ab 150 kWp. Mit über 1172 erfolgreich installierten Anlagen bundesweit kennen wir die Verpachtung von Dachflächen für Photovoltaik aus der täglichen Praxis.

Mehr über die SunShine Group → | Zuletzt aktualisiert: Juli 2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Welche Kosten kommen auf mich als Verpächter zu?

Keine. Alle Kosten für Planung, Bau, Betrieb und Versicherung trägt die SunShine Group als Investor. Sie stellen lediglich Ihre Dachfläche zur Verfügung. Es gibt keine versteckten Kosten, keine Nachschusspflicht und keine Verwaltungsgebühren. Bei Modell B ist auch die Dachsanierung für Sie vollständig kostenfrei.


Kann ich den Strom selbst nutzen?

Ja. Wenn Ihr Betrieb mehr als 100.000 kWh Strom pro Jahr verbraucht, können Sie den auf Ihrem Dach produzierten Solarstrom zu einem Festpreis von 15 Cent/kWh beziehen — garantiert für 10 Jahre. Dies ist ein optionales Zusatzangebot und kein verpflichtender Bestandteil des Pachtvertrags.


Was passiert, wenn mein Dach saniert werden muss?

Dann greift Modell B: Die SunShine Group organisiert und bezahlt die komplette Dachsanierung. Sie erhalten ein neues Dach im Wert von mehreren zehntausend Euro — was den Wert Ihrer Immobilie signifikant steigert. Ab dem 21. Jahr erhalten Sie 10 % der Netto-Erträge der PV-Anlage als laufende Einnahme.


Was passiert nach 20 Jahren?

Nach 20 Jahren greift die Verlängerungsoption. Sie haben 2 × 10 Jahre Verlängerung — insgesamt bis zu 40 Jahre Vertragslaufzeit. Im Modell B erhalten Sie ab dem 21. Jahr 10 % der Netto-Erträge. Nach dem 40. Jahr können Sie die PV-Anlage für 1 € übernehmen und weiterbetreiben oder die Anlage zurückbauen lassen (kostenfrei für Sie).


Ist meine Dachfläche überhaupt geeignet?

Das prüfen wir kostenlos für Sie. Grundsätzlich eignen sich gewerbliche Dachflächen ab 1.500 m² mit Flachdach oder leichter Neigung. Entscheidend sind Dachgröße, Statik, Ausrichtung und die Netzanschlusssituation. Wir erstellen eine unverbindliche Ersteinschätzung — in der Regel innerhalb von 48 Stunden.


Wie sicher ist die SunShine Group als Vertragspartner?

Die SunShine Group ist seit über 23 Jahren im Photovoltaikmarkt aktiv und hat mehr als 72 gewerbliche PV-Projekte mit einer Gesamtleistung von über 95 MW realisiert. Wir arbeiten mit über 650 Investoren zusammen und sind ein etablierter, finanziell solider Partner. Ihre Einmalzahlung erhalten Sie nach Inbetriebnahme der Anlage — pünktlich und vertraglich garantiert.


Muss ich mich um Genehmigungen kümmern?

Nein. Die SunShine Group übernimmt sämtliche Genehmigungsverfahren: Baugenehmigung, Netzanschlusszusage, EEG-Anmeldung bei der Bundesnetzagentur und alle erforderlichen Abstimmungen mit Behörden und Netzbetreibern. Sie müssen lediglich als Eigentümer Ihre Zustimmung geben — den Papierkram erledigen wir.


Lohnt sich die Verpachtung mehr als eine eigene Photovoltaik-Investition?

Das hängt von Ihrer Situation ab: Bei der Verpachtung zahlen Sie 0 € und tragen kein Risiko, erhalten dafür aber eine feste Einmalzahlung ohne laufende Rendite-Beteiligung. Beim Eigeninvestment setzen Sie Eigenkapital ein und tragen das Betriebsrisiko, erzielen dafür aber potenziell 6–8 % Rendite vor Steuer sowie steuerliche Vorteile wie IAB und Sonder-AfA. Wer keine Investition tätigen möchte oder sein Kapital anderweitig gebunden hat, fährt mit der Verpachtung besser.


Muss ich die Pachteinnahmen versteuern?

Ja. Pachteinnahmen zählen zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung nach § 21 EStG und unterliegen Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz. Die Einmalzahlung nach Modell A gilt steuerlich als Vorauszahlung für 20 Jahre Nutzungsüberlassung und kann nach § 11 EStG gleichmäßig auf die Vertragslaufzeit verteilt werden, was die Steuerlast im Zuflussjahr reduziert.


Was passiert mit meiner Dachfläche, wenn die SunShine Group insolvent wird?

Die PV-Anlage bleibt ein werthaltiger Sachwert, der im Insolvenzfall nicht einfach verschwindet. Die Projektgesellschaften sind eigenständige Rechtsträger mit klar getrennten Vermögensmassen, und die EEG-Vergütung ist ein insolvenzfester Zahlungsstrom, den der Netzbetreiber unabhängig von der finanziellen Situation des Anlagenbetreibers auszahlt. Für zusätzliche Absicherung kann eine Bankbürgschaft für die Rückbaukosten vereinbart werden.

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